Chronik des VW Bus
1947 entstand die Idee zum VW Bus, am 8. März 1950 gingen die ersten Bullis in Produktion und das Fahrzeug trat seinen Siegeszug über sechs Jahrzehnte und fünf Modellbaureihen hinweg an. Wir haben eine Geschichte des VW Bus von seinen Ursprüngen bis zur Gegenwart zusammengestellt.
1947
Der Zufall schreibt Automobilgeschichte: Als der niederländische Importeur Ben Pon im April des Jahres 1947 über das Volkswagen-Werksgelände in Wolfsburg marschiert, trifft er auf ein merkwürdiges Gefährt. Dieses haben Volkswagen-Arbeiter selbst gebaut, um damit schwere Platten von Halle zu Halle transportieren zu können.
Wenig später, am 23. April, wird daraus die Idee. In seinem Notizbuch skizziert Ben Pon einen Autotypen, den es bislang auf der Welt noch nicht gibt: einen Frontlenker mit Heckmotor und einem kastenförmigen Aufbau.
Die Skizze wird der Startschuss für ein Millionending: den Volkswagen Transporter. Denn er füllt - lange bevor das dazu passende Wort geprägt wird - eine Marktlücke, die durch den Zweiten Weltkrieg in Mitteleuropa entstanden ist. Einfache, robuste, preiswert zu fertigende und zu unterhaltende Transportfahrzeuge von hoher Flexibilität werden vom Markt verlangt.
Das Wirtschaftswunder zeichnet sich erst zaghaft ab. Aber schnell wird klar, dass Handwerker, Kleingewerbler, Einzelhändler und kleine Mittelstandsbetriebe das benötigen, was Ben Pon auf seinem kleinem Block skizziert hat.
Es ist nicht zuverlässig überliefert, ob es leicht gefallen ist, die Ingenieure in Wolfsburg zu überzeugen, sich auf das Wagnis einzulassen. Ben Pon bleibt aber hartnäckig und überzeugt Volkswagen-Generaldirektor Heinrich Nordhoff. Dieser setzt, nicht ohne Skepsis, seine Konstruktionsabteilung auf die Idee an, und der Urtyp des Transporters nimmt bereits kurze Zeit später Gestalt an.
1950
Der ziemlich rundliche Prototyp, der werksintern im November 1949 hinter verschlossenen Türen Premiere feiert, hat sofort seinen Namen weg: „Bulli“. Doch als am 8. März 1950 im Stammwerk die Serienproduktion eines der erfolgreichsten Automobile der Geschichte beginnt, ist aus dem Namen ein Spitzname geworden.
Der Transporter verwendet Motor und Achsen des Käfers, verzichtet aber auf seinen Zentralrohrrahmen. Stattdessen gibt es eine selbsttragende Karosserie, die sich auf einem Leiterrahmen abstützt. Die Nutzlast beträgt rund 750 Kilogramm. Der Motor hat 1131 ccm Hubraum und eine Leistung von 18 kW bei 3300/min.
Der VW Bus befördert bis zu acht Personen. Mit ein paar Handgriffen lassen sich die beiden hinteren Sitzreihen ausbauen, um Lasten zu befördern. Die Serienproduktion beginnt am 8. März mit zehn Wagen pro Tag. Diese erste Transporter-Generation wird bis zum Jahr 1967 gebaut.
1951
Der Samba-Bus wird vorgestellt. Er ist ausschließlich für die Personenbeförderung konzipiert.
Zweifarbenlackierung, ein Faltdach, reichlich Chrom und 23 Fenster setzen auch hier Maßstäbe.
1952
Der Pritschenwagen wird vorgestellt und bleibt bis heute der ideale Partner für das Bauhandwerk und viele Handwerksbetriebe. Unter der durch Plane und Spriegel verschließbaren vier Quadratmeter großen Pritsche gibt es einen abschließbaren Stauraum. Der Pritschenwagen mit Doppelkabine wird erst im November 1958 vorgestellt.
1954
Vier Jahre nach der Premiere läuft in Wolfsburg der 100.000ste Volkswagen-Transporter vom Band. Ein unglaublich universelles Nutzfahrzeug ist es damals schon: 30 verschiedene Modelle, vom Bus über den Kastenwagen bis zur Pritsche.
Und es wird bald klar, dass ein eigenes Werk für den Transporter her muss, will man in Wolfsburg nicht am eigenen Erfolg ersticken. Nur mit Notmaßnahmen gelingt es, die Transporter-Fertigung zu erhöhen. Die Tagesproduktion liegt bei etwa 80 Fahrzeugen. Volkswagen-Generaldirektor Heinrich Nordhoff entschließt sich zum Bau eines "Transporter-Werks".
1955
Der neue Standort findet sich rasch: Hannover. Am 24. Januar 1955 fällt die Entscheidung für den Bau des neuen Werks. Fünf Wochen danach, am 1. März 1955, legt Heinrich Nordhoff, persönlich den Grundstein. Ein neues Kapitel der Automobilgeschichte wird aufgeschlagen.
1956
Am 8. März laufen im neu errichteten Volkswagen-Transporterwerk in Hannover die ersten Transporter vom Band. Die Serienproduktion beginnt am 20. April. Volkswagen geht aber auch nach Südafrika. Das Werk erwirbt die Aktien des südafrikanischen Importeurs und gründet eine Tochtergesellschaft als Montagebetrieb.
1967
Vom ersten Transporter sind insgesamt 1,8 Millionen Exemplare gebaut worden. Dass der Transporter, der nach dem Motto "oft kopiert, doch nie erreicht" schon zahlreiche Konkurrenten bekommen hat, sich nach wie vor glänzend verkauft, hat er einer klugen Managemententscheidung zu verdanken:
Im richtigen Moment, mitten in der "Talsohle" der bundesdeutschen Wirtschaft, kommt als Nachfolger des Erfolgsmodells der T2 auf den Markt - ein viel moderneres und sichereres Fahrzeug, das seinen Vorgänger mit einem Schlag alt aussehen lässt.
Durch die ungeteilte Frontscheibe, die jetzt stark gerundet ist, und die insgesamt vergrößerten Fenster kommt viel mehr Licht in den Innenraum. Damit haben sich die Sichtverhältnisse für Fahrer und Mitfahrer enorm verbessert. Immer noch ist der Bulli ein Leichtgewicht mit 1.175 Kilogramm (Kastenwagen). Im Laufe der Jahre wird er immer schwerer, ein Tribut an die aufwändigere Technik und die Erfordernisse der passiven Sicherheit.
Größer geworden ist er auch, außen nur um etwas mehr als 20 Zentimeter, innen aber ist der verfügbare Raum durch eine bessere Aufteilung sehr viel stärker gewachsen. Hinten gibt es nun grundsätzlich eine Schiebetür und auch die Heckklappe ist erheblich größer geworden. Ein stärkerer Motor mit 47 PS macht den Kastenwagen 110 Stundenkilometer schnell.
1979
Im Frühjahr 1979 kommt der neue T3-Transporter auf den Markt, der neben vielen technischen Neuerungen an Fahrwerk und Motor auch eine neu gestaltete Karosserie bietet. Die Folge: verbesserte Sichtverhältnisse, vergrößerte Raumkapazität und ein erhöhter Nutzwert dieses Fahrzeugs.
Die dritte Generation des Volkswagen-Transporters stellt eine kleine Revolution dar: Der Computer hat mit der Methode der finiten Elementeberechnung den Rahmen unter der Karosse zum Teil "weggerechnet" und dabei das Auto noch einmal steifer gemacht.
Dass der Start dieses T3 nicht so berauschend wie erhofft ausfällt, liegt wohl an den Fahrleistungen. Denn der immer noch luftgekühlte Boxermotor hat es nun mit einem Leergewicht von 1.385 Kilogramm zu tun. Mit dem kleineren (1.584 ccm) Motor ist er nicht schneller als 110 km/h. Und auch die stärkste Variante (1.970 ccm/51 kW/70 PS) treibt das Fahrzeug mit maximal 127 km/h über die Autobahn - damit ist er drei Stundenkilometer langsamer als sein Vorgänger.
So haben die unbestreitbaren Vorteile des Neuen es zunächst schwer, die internationale Kundschaft zu begeistern. Erst als der Wasser-Boxer und vor allem der Dieselmotor für mehr Leistung und Durchzugskraft sorgen, wird der Transporter der dritten Generation zum Erfolgsmodell.
Denn er hat viel zu bieten: Die um 125 Millimeter breitere Karosse bietet nun im Fahrerhaus drei vollwertige Sitze, Spur und Radstand sind bei gleichzeitig geringerem Wendekreis gewachsen. Der ganze Innenraum ist nun größer, luftiger, sicherer und auch optisch moderner geworden.
Neben der aktiven Fahrsicherheit nimmt auch die passive Sicherheit zu. Crashtests helfen bei der Entwicklung jener Elemente, die im Fall eines Frontal- und Seitenaufpralls die Energie absorbieren und sich gezielt verformen. Im Vorbau des Fahrerhauses verbirgt sich ein Rammschutz, der in Kniehöhe angebracht ist, und in den Türen sorgen stabile Profile für den Seitenaufprallschutz.
1981
Am 8. März feiert das Volkswagenwerk Hannover sein 25-jähriges Jubiläum: Mehr als fünf Millionen Nutzfahrzeuge sind seit der Eröffnung vom Band gelaufen. Produktionsbeginn des Volkswagen-Diesel-Transporters im Werk Hannover. Am 14. Dezember läuft der erste bei der Volkswagen Argentina S. A., Buenos Aires, gebaute Volkswagen-Transporter vom Band.
1982
Der Volkswagen-Transporter erhält als Ersatz für die bisherige luftgekühlte
Motorengeneration neu konstruierte Wasserboxer-Motoren mit Leistungen von 60 und 78 PS.
1983
Das Jahr markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Transporters: Mit dem T3 Caravelle erscheint ein ganz und gar als komfortabler Personenwagen ausgelegtes Fahrzeug - eine Großraumlimousine. Volkswagen folgt damit einer Entwicklung, die genau genommen schon mit der Vorstellung des legendären Samba-Bus im Juni 1951 eingeleitet worden ist.
Immer schon ist der Bulli nicht nur ein idealer Transporter gewesen, dazu ein in schier unendlicher Variantenvielfalt ausbaufähiges Universalfahrzeug - sondern auch ein familienfreundliches Alltagsauto, ein Reisefreund par excellence, Lebensraum auf Rädern, automobile Freiheit. Im Angebot sind jetzt auch Einspritzmotoren mit und ohne Katalysator (90 PS) sowie mit Servolenkung.
1985
Vorstellung des allradangetriebenen Transporter syncro, dessen Teile in Hannover produziert und beim Kooperationspartner Steyr Daimler Puch in Graz endmontiert werden. Es handelt sich um ein Nutzfahrzeug von hohem Gebrauchswert, auch abseits normaler Straßen.
Seine neuartige Visco-Kupplung überträgt je nach Fahrzustand variabel Antriebskraft auf die Vorderachse, ist vollwertiger Ersatz für ein Zwischendifferenzial und baut bei Bedarf selbsttätig eine fast 100-prozentige Sperrwirkung auf. Einführung des Turbo-Diesels und eines neuen, hubraumstarken Einspritzmotors (112 PS). Die Idee des Multivan schließt die Lücke zwischen Berufsalltag und Wochenende, die vielseitig einsetzbare Großraumlimousine ist
geboren.
1986
Der sechsmillionste Transporter läuft vom Band. Damit ist der Transporter eindeutig Weltmeister in seiner Klasse. Rund 4,5 Millionen des Erfolgsfahrzeugs sind allein in Hannover produziert worden; dazu rund 1,5 Millionen Fahrzeuge in Wolfsburg, Brasilien, Afrika, Mexiko und Australien.
Der Transporter wird 1985 auf 180 Auslandsmärkten verkauft und hat eine Exportquote von 56,8 Prozent. Der Transporter erhält die Komfortausstattung mit elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung.
1988
Das Volkswagen-Wohnmobil T3 California wird vorgestellt.
1990
Von der dritten Generation des Transporters werden insgesamt 1.227.669 Exemplare hergestellt.
Am 6. Januar 1990 ist der Produktionsbeginn der vierten Transporter-Generation. Das neue Konzept ist ähnlich revolutionär, wie es der Wechsel vom Käfer zum Golf gewesen ist: Frontmotor, Frontantrieb ("Zugkopfprinzip") mit quer zur Fahrtrichtung eingebautem wassergekühlten Reihenmotor mit 45 bis 81 kW, neue Doppelquerlenker-Achse vorn, hinten Schräglenkerachse. Zwei Radstände: 2.920 mm und 3.320 mm, drei Nutzklassen mit 800 kg, 1.000 kg und 1.200 kg (Punktlast).
Für den Markt bedeutet die Einführung des T4 eine kleine Sensation, denn das Fahrzeug räumt mit allen Vorstellungen vom Bulli auf - und ist dennoch ebenso ein waschechter Volkswagen, wie es der Golf als Käfer-Nachfolger geworden ist. Das neue Fahrzeug ist in all seinen Eigenschaften so viel besser geworden, dass der Ausdruck vom Quantensprung nicht übertrieben ist.
Und der T4 ist noch einmal vielseitiger als seine sprichwörtlich universellen Vorgänger, denn er wird mit noch mehr Variationsmöglichkeiten des Aufbaus (etwa der wahlweise erhältlichen Flügeltür) geliefert. Der Markt nimmt die vierte Generation des Typ 2 begeistert auf. Schon Monate vor den ersten Auslieferungen füllen sich die Auftragsbücher.
Und auch der T3 läuft noch einige Zeit weiter, bevor die Produktion nach Österreich verlagert wird, sich auf den Bau des syncro einengt und schließlich ganz eingestellt wird.
40. Geburtstag des Volkswagen-Transporters: Fast 6,7 Millionen Transporter sind in diesen vier Jahrzehnten in drei Generationen gebaut worden.
1992
Bei der Steyr-Daimler-Puch AG in Graz wird die Produktion des T3-Transporters eingestellt. Seit Ende 1990 sind dort 61.903 Fahrzeuge gebaut worden.
Das Gemeinschaftsunternehmen Ching Chung Motor Co., Ltd. wird in Taiwan gegründet. Mit einer Kapazität von jährlich 30.000 Fahrzeugen werden dort ab 1993 die neuen T4-Transporter produziert und verkauft.
1994
Der 500.000ste T4 wird in Hannover gebaut.
1996
Das Volkswagenwerk in Hannover feiert im März seinen 40. Geburtstag. Der T4 wird zum Zwillingspaar: dem Transporter und der Personenwagen-Linie mit Multivan (Allstar und Classic) und Caravelle.
Zudem erhält der VW Bus zwei aufregend neue Motoren: den sportlichen 2,8 l-VR6-Motor (140 PS/103 kW) mit Katalysator sowie den 2,5 l-TDI - ein Diesel-Direkteinspritzer.
1997
Der achtmillionste Volkswagen-Transporter wird produziert.
1998
Eine Million T4. Zu diesem Jubiläum erhält der Bestseller neue leistungsstarke Dieselantriebe: TDI 65 kW, TDI 75 kW Automatik und TDI 75 kW syncro. Als stärkster Dieselmotor steht nun ein TDI 111 kW zur Verfügung.
1999
Der überarbeitete Multivan mit verbesserter Innenraumgestaltung wird vorgestellt - er verfügt zum Beispiel über drehbare Einzelsitze in der zweiten Reihe.
Volkswagen Nutzfahrzeuge erfüllt alle Wünsche vom einfachen Kastenwagen über branchenspezifische Komplettfahrzeuge bis zum voll ausgestatteten multimedialen Office-Mobil, der Großraumlimousine Caravelle Business.
2000
In Hannover werden 139.000 Bullis gebaut. Diese Stückzahl ist die höchste, die im Werk Hannover von der Baureihe T4 jemals erreicht wurde. Caravelle und Multivan erhalten den neuen Benzinmotor V6 mit 150 KW.
2003
An den Standorten Hannover und Poznan (Polen) läuft die neue Transporter- und Multivan-Generation an. Quasi als Abschiedsgeschenk erhält das Vorgängermodell T4 im Februar bei der Leserwahl von "Auto Motor Sport" noch einmal die Auszeichnung "bestes Auto des Jahres 2003" in der Kategorie Van.
Am 3. März fällt der Startschuss für die Serienproduktion des neuen T5 Multivan. Nach 13 Jahren erhält der T4, bis dahin Maß aller Dinge für Transporter, Großraumlimousinen und Freizeitmobile, mehr als würdige Nachfolger. Die neuen Modellreihen T5 Multivan und T5 Transporter sind nunmehr eigenständige, deutlich differenzierte Fahrzeuge.
Der T5 Multivan erlebt seine Fahrvorstellung in Valencia und wird im März auf dem Automobilsalon in Genf der Öffentlichkeit präsentiert. Der in drei Grundversionen angebotene Multivan überzeugt als familienfreundliche Großraumlimousine und durch seine höchst flexible Innenausstattung.
Im Basismodell, in der Serienausstattung Comfortline sowie in der Highline-Variante ermöglicht das variable Schienensystem die freie Verschiebbarkeit der Rückbank sowie den Einbau zusätzlicher Tische, Sitze oder Transporthalterungen.
Die Fachpresse reagiert euphorisch: "Er zieht wie ein Stier!", schreibt beispielsweise "Auto Motor Sport" über den Multivan und titelt: "Roter Riese". Und das Fazit der "Auto Bild" lautet: "Der Multivan setzt neue Maßstäbe in seiner Klasse."
Der neue T5 Transporter gibt im April seine Messepremiere auf der AMI in Leipzig. Komplett neu konzipiert, bietet der "Neue" den Kunden noch größere Möglichkeiten: Mit drei Dachhöhen, als klassischer Kastenwagen, Kombi, Pritsche, Doppelkabine oder Fahrgestell, gebaut in acht Karosserieformen und 375 Varianten sowie der Wahlmöglichkeit zwischen vier Diesel- und zwei Benzinmotoren, erfüllt der neue Transporter jeden individuellen Wunsch.
Und sofort hagelt es renommierte Preise: Der neue Transporter wird "Transporter des Jahres" in der Expertenwahl der Fachzeitschriften "Lastauto Omnibus" und "transaktuell". Die englische Fachzeitschrift "What Van" kürt ihn zum "Van of the Year". Und im September zeichnen ihn die internationalen Fachjournalisten der ACE mit dem begehrtesten aller Preise aus: Der neue Transporter wird "International Van of the Year 2004".
Der neue T5 California wird im August auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon erstmals gezeigt. Revolutionär sind unter anderem die Leichtbaumöbel aus Aluwell und das elektrohydraulisch aufstellbare Dach - ebenfalls aus Aluminium. Neu ist auch die Fertigung in Eigenregie.
Ab 2004 baut Volkswagen Nutzfahrzeuge den California in einem kleinen, neuen Werk in Hannover-Limmer.
2004
Im Spätsommer hält Volkswagen Nutzfahrzeuge beim Caravan-Salon in Düsseldorf zwei neue Studien des T5 bereit: den California Beach und der California Tramper. Letzterer tritt auch auf der Nutzfahrzeug IAA in Hannover auf. Zudem feiert Volkswagen Nutzfahrzeuge im September das zehnmillionste leichte Nutzfahrzeug.
2005
Mit zahlreichen Auszeichnungen startet die Produktpalette von Volkswagen Nutzfahrzeuge ins neue Jahr. Die Leser von "auto motor und sport" wählen in der Kategorie "bester Van" den Multivan zum "besten Auto 2005"“.
Auf der IAA in Frankfurt zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge erstmals den Multivan Sport Edition. Die designorientierte Ausstattung verleiht dem Multivan eine sportlich, dynamische Note.
2006
Ab den ersten Monaten erfüllen alle Motoren der T5-Baureihe die Euro 4-Norm - mehrere Monate vor der gesetzlichen Pflicht. Bei den Fünfzylinder-Dieselmotoren kommt dazu ein Dieselpartikelfilter (DPF) serienmäßig zum Einsatz. Die Vierzylinder-Dieselmotoren erfüllen die Euro 4-Norm ohne DPF, können aber weitestgehend optional mit einem Filtersystem bestellt werden.
Bei der Leserwahl "Die besten Autos 2006" von "auto motor und sport" stimmen rund 100.000 Teilnehmer ab. In der Kategorie "bester Van" belegt der Multivan erneut mit deutlichem Abstand den ersten Platz. Kurz darauf wird von den Lesern des Magazins "Autobild Alles Allrad" der T5 Multivan 4MOTION in der Kategorie "Busse und Vans" gleichfalls mit Abstand auf den ersten Platz gewählt.
Die Beliebtheit kann auch die aktuelle ADAC-Pannenstatistik erklären. In der Van-Klasse konnten Transporter und Multivan die positivsten Werte aller Hersteller erzielen: Mit nur 1,4 Pannen pro tausend Fahrzeuge meldeten die Gelben Engel extrem niedrige Pannenwerte für die Volkswagen Transporter und Multivan.
Ganz nach dem Motto der Designstudie NoLimit spannt Volkswagen Nutzfahrzeuge auf dem Caravan-Salon einen weiten Bogen zum Thema Freizeitfahrzeuge. Vom ersten California-Sondermodell Sonora bis hin zum Multivan Beach und California, die sich für das Abenteuer abseits regulärer Straßen als 4MOTION bestellen und fürs schwere Gelände individualisieren lassen.
2007
Erstmals gibt es den Multivan und den Business mit langem Radstand. Damit erweitert Volkswagen Nutzfahrzeuge die Bandbreite des serienmäßigen Angebots an Großraumlimousinen. Tragendes Element ist wie bei den kleinen Brüdern stets der Multivan-Boden mit seinen eingelassenen Schienen, die nun gleichfalls verlängert sind. Darauf lassen sich alle Einrichtungsgegenstände der Baureihen sicher und ganz nach Belieben im Fahrgastraum verankern und verstellen.
Neu: Mit dem Multivan Startline gibt es wieder ein günstiges Gefährt, das sich optimal für Familien eignet. Der Multivan Beach wird umbenannt, er heißt ab nun California Beach. Zudem wählt die "Motor Klassik" den Multivan zum "Klassiker der Zukunft".
Im August wird die allradgetriebene Studie PanAmericana vorgestellt. Lackiert in der Sonderfarbe "Salt Lake Grey" trägt dieser Multivan die Möglichkeiten eines abenteuerlichen Einsatzes deutlich zur Schau. Optional um 50 Millimeter höher gelegt und mit einer verkürzten Getriebeübersetzung versehen, präsentiert er sich auf seiner grobstolligen Bereifung und mit seinem Unterfahrschutz äußerst geländegängig.
Beim Caravan-Salon zeigt VWN die Studie California Ocean. Sie nimmt den Gedanken des T4 Exclusive auf und zeigt, was sich auf 40 Zentimetern mehr Radstand an Ausstattung realisieren lässt.
Zudem wird die Vorjahresstudie NoLimit als Sondermodell des California präsentiert. Der ganz in weiß gehaltene Bus wird nur 222mal gebaut.
Vom 5.-7. Oktober 2007 feierte Volkswagen Nutzfahrzeuge den VW Bus: 60 Jahre war es her, dass der niederländische Volkswagen-Importeur Ben Pon auf dem Werksgelände in Wolfsburg ein Gefährt entdeckte, das Mitarbeiter von Volkswagen selbst gebaut hatten, um damit schwere Platten transportieren zu können.
Wenig später wurde daraus eine erste Skizze und die Idee zum VW Bus. Diese unvergleichliche Geschichte nahm Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Anlass, auf dem Messegelände in Hannover ein internationales VW-Bus-Treffen zu organisieren. Mit dabei: mehr als 71.000 begeisterte Fans und die legendäre Rockband The Who.
2008
In einer Imageanalyse kürten die Leser der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" den Multivan zum "Besten Auto 2008" seiner Klasse.
Auf der Internationalen Handwerksmesse in München enthüllte VWN im Februar einen speziell auf das Handwerk zugeschnittenen Transporter. Der "Handwerksbus" vereint diverse Features für den kommerziellen Einsatz.
Der im Herbst 2007 als Studie vorgestellte Multivan PanAmericana wurde im April in die Serie übernommen.
Im Rahmen der AMI Leipzig wurde erstmals den Multivan United präsentiert. Das Sondermodell richtet sich an Käufer, die einen komfortablen Innenraum in Kombination mit ansprechender Außenoptik suchen.
Mit dem California Biker kommt pünktlich zur Reisesaison ein interessantes Sondermodell auf den Markt.
Beim Caravan Salon feiert das erfolgreichste und meistverkaufte Reisemobil seiner Klasse - der Volkswagen California - sein 20-jähriges Jubiläum.
2009
Im Frühjahr 2009 stellt Volkswagen Nutzfahrzeuge die Multivan-Variante mit langem Radstand sowie das T5-Sondermodell California Beach Cape2Cape vor.
Zum Start der Freiluft-Saison 2009 erweitert VWN die California-Palette um das auf 50 Fahrzeuge limitiertes Sondermodell Black Edition.
Am 16. Oktober 2009 wird die Überarbeitung der T5-Familie offiziell bei den Händlern eingeführt.
Mit neuer Front, neuen Motoren, neuem Innenraum und neuer Heckansicht präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge die Modellvarianten Transporter, Caravelle, Multivan und California.
2010
In Hinblick auf die im Juni 2010 bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika startet Volkswagen Nutzfahrzeuge im Januar 2010 das T5-Sondermodell Multivan TEAM.
Ende Februar 2010 feiert Volkswagen Nutzfahrzeuge das 25-jährige Jubiläum des VW-Transporters mit Allrad-Antrieb. Zugleich stellt VWN seine neuen T5 4MOTION Allrad-Modelle vor.
Im September 2010 stellt VW Nutzfahrzeuge den Transporter Rockton vor. Der Wagen ist speziell für den harten Einsatz im Gelände konzipiert. Seit Dezember 2010 ist der Wagen bestellbar.
Zum 25-jährigen Geburtstag des Multivan bringt VWN im Oktober das sportliche Sondermodell "Edition 25" auf den Markt.
2011
Auf dem Genfer Autosalon stellt Volkswagen Nutzfahrzeuge den Multivan BlueMotion vor, den sparsamsten Multivan aller Zeiten. Dank diverser Spritspar-Technologien verbraucht das 114 PS starke Fahrzeug nur 6,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer (169 Gramm CO2 je Kilometer).
Der Multivan BlueMotion ist ab Mitte April zu bestellen. In einem Video-Interview mit www.VW-Bulli.de spricht VWN-Vorstandssprecher Wolfgang Schreiber auch über den Multivan BlueMotion.
Der Star des Genfer Salons aber ist eine Studie von VW. "Der neue Bulli" lehnt sich designtechnisch am Samba-Bus an und könnte 2014 oder 2015 in Serie gehen.
Auch nach oben erweitert VWN das Leistungssprektrum des T5. Für Transporter, Multivan, Caravelle und California steht jetzt ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 204 PS zur Verfügung. Damit sprintet der T5 Kombi mit kurzem Radstand in 8,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Ende November 2011 präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge ein neues Spitzenmodell des Multivan. Der Multivan Business kostet zwar mindestens 67.595 Euro netto, hat dafür aber einiges zu bieten: Der großzügige Innenraum des Business wird von Edelholz-Oberflächen und Sitzen in Nappaleder dominiert. Holzintarsien setzen markante Akzente. Zwei Pullman-Sessel mit integrierten Dreipunktgurten in der dritten Sitzreihe sorgen im Fond für luxuriöses Ambiente und hohe Sicherheit. Die elektrische Verstellung der in der Rücksitzbank eingelassenen Einzelsitze nebst Heizung verspricht bequemes Reisen. Für adäquaten Antrieb sorgen die zwei leistungsstärksten TDI-Motoren (103 kW / 140 PS und 132 kW / 180 PS) oder der kräftige TSI-Motor (150 kW / 204 PS).Viele weitere Informationen zu diesem Topmodell finden Sie hier.
Als letzte Neuheit präsentiert VWN im Dezember 2011 das Sondermodell Multivan Match. Dieses Sondermodell kommt rechtzeitig vor der Fußball-EM 2012. Es bietet einen Preisvorteil von 1.600 Euro, für Familien mit minderjährigen Kindern sogar einen Vorteil von bis zu 6.600 Euro. Mehr dazu lesen Sie hier.
2012
Das neue Modelljahr beginnt bei Volkswagen Nutzfahrzeuge bewusst sparsam. Die erste Neuheit des Jahres 2012 nämlich ist die besonders spritsparende BlueMotion-Variante des Transporters. Damit bringt VWN erstmals diese Spritspartechnik in den gewerblichen Bereich. Der Verbrauch des Transporter BlueMotion liegt bei nur 6,3 Liter Diesel je 100 Kilometer. Mehr dazu hier.
Ende Januar bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge das neue Sondermodell Multivan Match. Das Sondermodell basiert auf der Ausstattungsvariante Startline und bietet leut VWN einen Preisvorteil in Höhe von 1.235 Euro. Zu den zusätzlichen Ausstattungen des Multivan Special gehören die Privacy-Verglasung im Fahrgastraum sowie in Wagenfarbe lackierte Türgriffe und Außenspiegelgehäuse. Optisch ähnelt der Multivan Special somit dem Erscheinungsbild des Multivan Comfortline. Die Preise beginnen bei 36.068,90 Euro.
8. März 1950 - 8. März 2010: Vor 60 Jahren lief der erste VW Bus vom Band.
Aus Anlass dieses Jubiläums zeigt das Stadtmuseum Wolfsburg vom 9. März bis 30. Mai 2010 die Sonderausstellung "Wo der Bulli seine Wurzeln hat - Der VW-Transporter in Wolfsburg 1950-1956".
Weitere und vertiefende Informationen zum Thema "60 Jahre VW-Bus-Produktion" gibt es unter anderem in den Ressorts Geschichte, Modelle, Videos, Bücher und Bildergalerien.














































