Friedrichshafen, 09. Juli 2009

Halbzeit bei der „2.000 km durch Deutschland“

alle Bilder: www.knothfoto.de

Die Oldtimer-Rallye „2.000 Kilometer durch Deutschland“ hat am Mittwoch die Halbzeitmarke geknackt. Mit dem Ruhetag sollte den Fahrern eine kleine Verschnaufpause auf der Rundreise quer durch Deutschland gewährt werden.

Viele zogen es vor, den Tag im Quartier Friedrichshafen zu genießen und manche fuhren nach Wolfegg zum Automuseum Busch. Wiederum andere traten auch am Ruhetag den Weg zur Tagesroute an. Diese umfasste immerhin rund 250 Kilometer und führte rund um den Bodensee quer durch die Schweiz bis hin nach Hinwil.

Im Mittagsquartier, dem Verkehrssicherheitszentrum Betzholz, traten die Teilnehmer nach einer kleinen Stärkung auf der Teststrecke zu Gleichmäßigkeitsfahrten an. Diese verzögerten sich so, dass das Feld erst sehr verspätet zurück nach Friedrichshafen kam. Das Wetter spielte am Ruhetag nicht wirklich mit. Immer wieder kamen Regenschauer auf.

Zuvor war das Teilnehmerfeld der Rallye am Montag von Bad Homburg nach Ulm gefahren. Auch hier schon zeigte sich Petrus oft als schlecht gelaunt. Das Wetterglück vom Wochenende war verbraucht.

Zur Mittagspause in Künzelsau/Gaisbach gab es eine kleine Aufmerksamkeit der ortsansässigen Firma Würth. Polster-Reinigungssprays wurden unter den Teilnehmern verteilt. Für einen 30 Jahre alten T3 mit Campingausstattung das optimale Geschenk. Dann führte die Route weiter zum Nachtquartier nach Ulm, wo die alte Bundesfestung gerade 150-jähriges Jubiläum feierte.

Bitte beachten Sie auch unsere Bildergalerie von der Oldtimer-Rallye "2.000 Kilometer durch Deutschland".

Nach der Nacht im Hotel an der Donau wurde die muntere Fahrt gen Süden zum Bodensee fortgesetzt. Mit einer großen Schleife durchs Allgäu ging es dann über Ochsenhausen und Memmingen nach Kempten und von dort aus weiter nach Oberstaufen zum Mittagessen.

Leider wurde der Blick auf die schönen Landschaften durch das verregnete Wetter stark getrübt. Der T1-Samba musste geschlossen bleiben.

Mit einem Schlenker nach Österreich ins Rolls-Royce-Museum ging es nun ans nordöstliche Ufer des Bodensees. Das Ziel der Dienstags-Etappe war Friedrichshafen, wo die Rallye-Teilnehmer ihre schönen Oldtimer auf einem großen Parkplatz aufreihten.

Nach dem Ruhetag startete die nächste Etappe am Donnerstag in Friedrichshafen. Wieder am Bodensee entlang führte die Route die Teilnehmer über Bodman-Ludwigshafen zu einer Bergrennstrecke. Hier hatten die Rallye-Verantwortlichen eine 3,5 Kilometer lange Sonderprüfung eingestreut, für die genau 360 Sekunden als Optimalzeit ausgegeben waren.

Diese Strecke bot wundervolle Kurven und Kehren entlang des bewaldeten Bergabschnitts. Über Silling führt die Route dann zum Tagesziel nach Stuttgart. Hier geht es dann am Freitag mit dem vorletzten Etappentag der "2.000 Kilometer durch Deutschland" weiter.

Text: Finn Rütten und Heiko Wacker

 

Zum Bericht über den Start der Rallye.

Zum Bericht über den ersten Etappen-Tag.

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