Abzocke beim Gebrauchtwagen-Verkauf im Internet
Gebrauchtwagenbörsen im Internet werden immer häufiger genutzt um ein gebrauchtes Auto zu verkaufen oder zu kaufen. Doch aufgepasst, Abzocker lauern als vermeintliche Kaufinteressenten im Internet auf ihre Opfer. Eine dubiose Internetagentur versucht die Verbraucher in die Irre zu leiten.
So inserierte ein Verbraucher über das bekannte Portal autoscout24.de und stellte seinen Pkw zum Verkauf ein. Nach einigen Tagen erhielt er die Mitteilung, dass ein Interessent sich gemeldet hätte. Hinter der angegebenen Telefonnummer verbarg sich jedoch eine Vermittlungsagentur namens "automobilescout24.com" mit Adresse in Niedersachsen und Spanien.
Die Agentur gab vor, ein Käufer akzeptiere den Kaufpreis und habe bereits eine Kaufsicherheit von 1.200 Euro hinterlegt. Mit Zusendung einer schriftlichen "Kaufbestätigung" fordert "automobilescout24.com" für den angeblich vereinbarten und erbrachten Vermarktungsdienst dann 146 Euro vom Autoverkäufer. Verweigert der Verbraucher die Bezahlung dieser Forderungen folgen Mahnungen.
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät, diese unberechtigten Vermittlungsgebühren nicht zu zahlen. Es fehlt eine vertragliche Vereinbarung und damit eine Anspruchsgrundlage für eine Forderung.


