Zur Liste

Deutschland ist beliebtestes Reiseziel der Deutschen

Die Deutschen machen am liebsten Urlaub in der Heimat. Dies ist ein Ergebnis des ADAC Reise-Monitor 2017.

Bulli mit Skyline von Hamburg am Musical Theater Stilgerechte Übernachtung an der Elbe. ©Sven Schmid

Wie der ADAC-Reise-Monitor 2017, eine repräsentative Umfrage unter Mitgliedern des Automobilclubs, zeigt, ist Urlaub in der Heimat weiter voll im Trend: Wer in diesem Jahr eine mindestens fünftägige Reise plant, bevorzugt Deutschland. Die Heimat ist bei den Befragten aus fast allen Bundesländern der unangefochtene Spitzenreiter unter den Urlaubszielen. Nur die Bayern möchten ihren Haupturlaub lieber südlich der Alpen verbringen.

Am beliebtesten ist die Heimat bei den Sachsen: Ganze 40 Prozent der Umfrage-Teilnehmer dort haben vor, den diesjährigen Urlaub in Deutschland zu verbringen. Spanien folgt mit 15 Prozent und Österreich mit neun Prozent.

Auch die Hessen schätzen Deutschland als Urlaubsdomizil: 38 Prozent der Befragten planen 2017 einen Heimaturlaub. Spanien steht bei ihnen mit zwölf Prozent an zweiter Stelle, Italien folgt mit acht Prozent. Die Befragten aus Schleswig-Holstein und Hamburg sehen es ähnlich: 33 Prozent bevorzugen Deutschland für ihre Reise, 15 Prozent möchten nach Spanien. Ein Urlaub bei den nördlichen Nachbarn in Dänemark steht für acht Prozent der Befragten an.

Auch die meisten Reisenden aus Nordrhein-Westfalen bevorzugen den Urlaub im eigenen Land (30 Prozent). Nach Spanien wollen 13 Prozent reisen und in die Benelux-Staaten sieben Prozent. Ebenso möchten die meisten Befragten aus Baden-Württemberg in Deutschland bleiben (29 %). Einen Italienurlaub planen 16 Prozent, 13 Prozent wollen nach Spanien.

Eine Ausnahme unter allen Bundesländern bildet Bayern: Mit 22 Prozent planen die meisten Befragten ihren Urlaub in Italien zu verbringen. Erst danach folgen Deutschland mit 19 Prozent und Spanien mit zehn Prozent.

Für den ADAC-Reise-Monitor 2017 befragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS 3250 ADAC-Mitglieder, die zumindest gelegentlich das Internet nutzen. Die Umfrage fand zwischen dem 25. November und 15. Dezember 2016 statt.

ampnet/jri