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Innenraumfilter: Wenig Chancen für Corona-Viren

Moderne Innenraumfilter schützen vor Allergenen, Pollen und  Covid 19 – Regelmäßiger Austausch ist wichtig. Und stets saubere Tücher gegen Staub und Schmutz.

Kundenberatung zum Innenraumfilterwechsel.

 ©MAnn+Hummel

Kein Auto auf dieser Welt ist so sauber, dass nicht irgendein Pilz, eine Bakterie oder ein Virus darin kein Plätzchen finden und sich rasch vermehren könnte. Umso wichtiger ist es, den Innenraum möglichst sauber zu halten und ihn gegebenenfalls zu desinfizieren. Normalerweise genügt aber ein Staubsauger und für die vielen Flächen aus Kunststoff eignen sich Mikrofasertücher oder spezielle Angebote diverser Fachfirmen. Wichtig ist, dass diese Tücher ebenfalls regelmäßig gesäubert werden, weshalb bei den großen Waschanlagen (beispielsweise Mr. Wash) die Reinigungsautomaten direkt neben dem Band stehen. Und für die Fußmatten, egal ob aus Gummi oder Teppichstoff stehen ebenfalls Maschinen bereit.

Doch wie gelingt der Kampf gegen Viren in der Luft? Die Ludwigsburger Firma Mann-Filter hat jetzt Informationen zum Schutz im Auto durch den Innenraumfilter veröffentlicht. Mit einer Größe von ca. 0,1 Mikrometer ist das neuartige Virus ungefähr 500 Mal kleiner als ein menschliches Haar. Im Regelfall haftet das Corona Virus allerdings an größeren Tröpfchen, wie sie beispielsweise durch Husten oder Niesen ausgelöst werden. Diese Tröpfchen sind 10 bis 1.000 Mal größer, als das ursprüngliche Virus. Bedingt durch ihre Größe sinken sie recht schnell zu Boden.

Mit einer Größe von ca. 0,1 Mikrometer ist das neuartige Virus ungefähr 500 Mal kleiner als ein menschliches Haar. Im Regelfall haftet das Corona Virus allerdings an größeren Tröpfchen, wie sie beispielsweise durch Husten oder Niesen ausgelöst werden. Diese Tröpfchen sind 10 bis 1.000 Mal größer, als das ursprüngliche Virus. Bedingt durch ihre Größe sinken sie recht schnell zu Boden.

Dass ein kontaminiertes Tröpfchen von der Fahrbahn durch die Außenluft in das Innenraumfiltersystem des Fahrzeugs gelangt, ist höchst unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit, durch einen infizierten Insassen angesteckt zu werden, ist wesentlich höher.

Eine gründliche Reinigung der Außenluft durch einen hochwertigen Innenraumfilter sei auf jeden Fall besonders für Vielfahrer, Allergiker und mitfahrende Kinder unerlässlich. Wobei ein Innenraumfilter nicht zur „persönlichen Schutzausrüstung“ zählt, wie beispielsweise eine Gesichtsmaske, sondern typische Schadstoffe aus dem Verkehr sowie Pollen und Schadgase wie Ozon zurückhält. Ein Innenraumfilter könne seine akribische Reinigungsarbeit nur einwandfrei leisten, wenn er rechtzeitig, im Rahmen des Serviceintervalls, erneuert wird. In der Praxis sei das immer noch die Ausnahme. Im Durchschnitt finde ein Austausch nur alle fünf Jahre statt. Das liege vor allem daran, dass die Schutzfunktion des Innenraumfilters noch nicht allen Autofahrern bekannt ist. Innenraumfilter scheiden neben unangenehmen Gerüchen auch gesundheitsschädliche Partikel wie Feinstaub und Schadgase wie Stickoxide und Ozon zu nahezu 100 Prozent aus der Außenluft ab.

von Ernst Bauer