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Neue Sitzbezüge braucht das Land

Sitzbezüge gibt es zwar wie Sand am Meer, sei es aus Kunstleder, aus Stoff mit Kuhfellmuster, mit Micky Maus-Emblem oder Bezüge in Wagenfarbe. Aber was macht einen wirklich guten Bezug eigentlich aus? VW-Bulli.de hat sich umgesehen und wurde in Hamburg bei dem relativ jungen Unternehmen Apona Surf fündig. Momme Grabowski, Chef des Unternehmens, kommt aus der Surfer- und Bulli-Szene und sollte sich daher bestens auskennen, was denn nun wirklich sinnvoll und nützlich in Sachen Stoffbezüge für einen Bulli-Fahrer ist. Wir haben Apona Surf auf die Probe gestellt.

Über die reichhaltige Auswahl des Webshops www.apona-surf.de lassen wir uns Vordersitzbezüge für einen T4 zusenden und sind angenehm überrascht. Die Bezüge lassen sich, dank der verständlichen Anleitung, kinderleicht über die jeweiligen Sitze ziehen. Ohne Werkzeug oder gar Messer oder Schere. Die Ausschnitte an den Kopfstützen sind schon vorhanden und sauber abgenäht, sogar die Armlehnen können montiert bleiben. Sie passen perfekt, werfen weder Falten noch leiern sie aus.

Auffällig ist ihr nicht vorhandener Geruch, denn man kennt es von preiswerten Bettbezügen oder auf die Schnelle gekauften Textilien. Ein undefinierbarer Chemiegeruch entschwindet zumeist der Verpackung nach dem Öffnen und ein tagelanges Auslüften auf dem heimischen Balkon ist notwendig. Die Apona Surf-Bezüge riechen neutral und keinesfalls chemisch.

Ausschließlich der Natur wird aber natürlich nichts überlassen. Diese Schonbezüge sind 100% wasserabweisend. In einem Camper oder auch auf der Kinder-Rücksitzbank ist das natürlich ein schlagendes Argument für den Stoff. Kurz wischen und die Bezüge erstrahlen regelrecht zu neuem Glanz. Ob verdreckte Kleidung während eines Campingurlaubs, ob verkleckertes Eis, Cola und Schokolade oder welches Missgeschick auch immer während der Bullifahrt passiert. Mit wenig Aufwand ist der einwandfreie Zustand wieder hergestellt.

Die spezielle Teflon-Imprägnierung ist maßgebend, und trotzdem fühlen sich die Bezüge weich und warm an. Da Imprägnierungen über die Zeit nachlassen, kann der Perleffekt der Bezüge mit entsprechenden Mitteln wieder aufgefrischt werden, ähnlich einem Vorzelt, das vor der Saison neu imprägniert wird.
Hergestellt werden die Bezüge in Deutschland, da sich die Hersteller gegen eine Fertigung in Asien zu einem Billiglohn entschieden haben. Mit Fairness und Kreativität, auf spezielle Kundenwünsche eingehend, geben Momme und sein Team somit die Freude an einem handgefertigten Produkt gerne weiter. In der heutigen Zeit ist das eindeutig unterstützungswürdig, wie wir finden.

Individualität zeigt sich auch in Angeboten von Meterware des jeweils ausgesuchten Stoffes, bis hin zu Bestellungen von Bezügen für Rücksitzbänke, Liegeflächen oder gar Liegestühle. Alles ist möglich! Somit steht der stofflich einheitlichen Ausstattung des ganzen Bullis oder auch der Gartenmöbel im angesagten Hibiskusdesign nichts im Wege.

Aktuell stehen 11 verschiedene Designs zur Verfügung, die auf Dauer jedoch erweitert werden sollen. Die Preise umkreisen die 100 Euro-Marke für ein einzelnes Vordersitzpaar oder auch die Rückbänke verschiedener Modelle. Die Vordersitzbezüge sind dabei universell passend für viele größere Transportermodelle, nicht nur für den Bulli. Sollten die Bezüge wider Erwarten einmal nicht passen, garantiert Apona Surf dazu die Rücknahme.

Ursprünglich für Surfer mit nassen Neoprenanzügen hergestellt, denken wir, dass die individuellen Angebote von Apona Surf auch jeden Campingbusfahrer oder Alltagsfahrer ansprechen werden.

Die Qualität stimmt, der Preis stimmt und man hat das ganze Jahr über ein bisschen Urlaub im Bus, in farbigem Hawaii- oder Hibiskus-Design. Auffallen ist erwünscht! Wir können die Produkte von Apona Surf eindeutig empfehlen.

Jürgen Egger / Bearbeitung: Patrick Kühl