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Schwerstarbeiter Scheibenwischer - auch mal ans Tauschen denken

Rund 73 Kilometer legt ein Scheibenwischer im Schnitt pro Jahr zurück. 54.000 Mal wischt er über die Windschutzscheibe. Da verdient er es auch mal, ausgetauscht zu werden.

 ©ampnet

In der nasskalten Jahreszeit kommt es mehr denn je auf gute Sicht an. Um schlieren- und streifenfrei zu wischen und somit jederzeit den freien Blick auf die Straße sicherzustellen, müssen Scheibenwischer oft Schwerstarbeit leisten. In einem Jahr wischt beispielsweise ein Frontwischer durchschnittlich über 54.000-mal über die Scheibe. Dabei trocknet er zum Beispiel im Fall eines VW Golf VII eine Fläche, die der Größe von rund vier Fußballfeldern entspricht und legt eine Strecke von rund 73 Kilometern zurück.

Aufgrund des hohen Verschleißes empfehlen Experten, die Wischer jährlich zu wechseln, bevor der Reinigungseffekt nachlässt oder sie zu schlieren oder quietschen anfangen. Dennoch werden die für die Sicherheit so wichtigen Autoteile von vielen Autofahrern vernachlässigt, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Autozubehöranbieters Heyner unter 1037 Pkw-Besitzern in Deutschland. Mehr als ein Drittel der Befragten tauscht nur alle zwei Jahre oder noch seltener den Frontwischer. Und der Heckwischer wird meist noch stiefmütterlicher behandelt.

 ©Heyner

Trotz ihres scheinbar schlichten Aufbaus steckt viel Know-how in den schwarzen Gummilippen. Hochwertige Wischer enthalten beispielsweise Naturkautschuk in der Gummimischung, damit bei allen Witterungsbedingungen eine einwandfreie Wischleistung erzielt wird. Einige Produkte sind zudem mit Nanographit beschichtet, das die Wischergummis vor Schmutz und Sonne, Frost und Kälte schützt. Zudem kann Wasser und Schmutz besser vom Wischergummi abperlen. Dadurch bleibt das Gummi länger geschmeidig, was zu einer besseren Wischleistung und längeren Nutzungsdauer beiträgt.

ampnet/jri