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Stauprognose: Es sieht gut aus fürs Wochenende

Am kommenden Wochenende sind vergleichsweise wenige Staus und Behinderungen zu erwarten. Eng werden kann es aber dennoch an einigen Stellen.

 ©eba

Mitte März ist das Aufkommen an Wintersporturlaubern merklich gesunken. In Hamburg enden die Winterferien, sodass es hier zu einem höheren Aufkommen rund um die Ballungsraumstraßen kommen kann. Massive Staus können jedoch ausgeschlossen werden. Der ACE, Deutschland zweitgrößter Autoclub, geht am Wochenende von einem ruhigen Verkehrsgeschehen aus.

Der Freitagnachmittag stellt sich jedoch ganz anders dar. Hier kommt es bundesweit ab dem frühen Nachmittag zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Die Pendlerstrecken sind bis in den Abend hinein sehr voll, die Staugefahr entsprechend hoch. Dies macht sich auch auf den Fernstraßen bemerkbar, die Staugefahr ist jedoch am Samstag und Sonntag recht überschaubar. 

Nicht zu unterschätzen sind die nicht kalkulierbaren Auswirkungen, die sich durch die Ausbreitung des Coronavirus ergeben können. Aus Angst vor einer Ansteckung meiden immer mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch Flugreisen und vor allem Bahnreisen könnten hier dem Auto zum Opfer fallen. Das bedeutet unweigerlich noch mehr Belastung für das Straßennetz. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Deutschland und die Nachbarländer selbst Einreisekontrollen einführen oder ausweiten. Auch dies würde eine zusätzliche Belastung des Verkehrsflusses zur Folge haben. Der ACE beantwortet alle wichtigen Fragen zum Thema Corona-Virus.

Die momentane wechselhafte Witterung kann zudem für Verkehrsbehinderungen sorgen. Ein Wintereinbruch scheint zwar in weiter Ferne, ist aber durchaus noch möglich.

von Gerhard Mauerer