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Teures Reisen auf der Autobahn - so wird es günstiger

In Zeiten von Corona wird mehr Auto gefahren. Wer auf Atobahnen reist, tankt und speist, wird schnell viel Geld los. Der ACE Auto Club Europa gibt Tipps, wo man Kosten sparen kann.

 ©Paulwip Pixelio

Die Autobahn bietet oft den schnellsten Weg zum Ziel, und gerade in den letzten Monaten hat die Pkw-Nutzung spürbar zugenommen. Bei längeren Fahrten gehören regelmäßige Pausen dazu. Direkt an der Autobahn können Tanken, Snacks, Getränke und ein Imbiss aber schnell kostspielig werden.

Direkt an der Autobahn zu tanken bringt zwar den Vorteil der Zeitersparnis, doch in der Regel liegen die Spritpreise erheblich über denen einer autobahnnahen Tankstelle. Deshalb lohnt es sich häufig, zum Tanken und für eine kurze Erholungspause die Autobahn zu verlassen. Viele Tankstellen, beispielsweise auf Autohöfen, sind nur wenige hundert Meter von Autobahnausfahrten entfernt, so der Auto Club Europa (ACE). Der Liter Sprit kostet an Autobahntankstellen teilweise über 20 Cent mehr als an anderen Tankstellen. Das Verlassen der Autobahn für einen Tankstopp und eine Pause können also bares Geld sparen.

An den Raststätten bieten Restaurants und Tankstellen neben kleinen Snacks auch warme und kalte Speisen sowie diverse Getränke an. Im Vergleich zum Supermarkt in der Stadt müssen aber auch hier oft deutlich tiefer in den Geldbeutel gegriffen werden. Wer potenziell hohe Preise umgehen möchte, sollte vorausplanen, rät der ACE. Wie beim Tanken kann sich auch hier die Abfahrt von der Autobahn lohnen. Auf nahegelegenen Autohöfen gibt es Restaurants und Tankstellen, die Speisen und Getränke für weniger Geld anbieten. Der ACE empfiehlt, sich über die Fahrtroute und Pausenmöglichkeiten bereits vor der Abfahrt zu informieren. So kann der Ort des Stopps zu Mittag oder zum Kaffee bereits im Voraus eingeplant werden. Wer gänzlich auf zusätzliche Kosten verzichten möchte oder an Bord eines Reisebusses unterwegs ist, packt sich Proviant ein. Auf Raststätten und Parkplätzen gibt es oftmals Bänke und Tische für ein kleines Picknick.

Wer während der Fahrt auf die Toilette muss, hat zwei Möglichkeiten: Die Nutzung von kostenlosen Toilettenhäuschen beziehungsweise mobilen Toiletten auf Parkplätzen oder kostenpflichtige Toiletten, zum Beispiel an der Raststätte. Zwar werde auch kostenlose WC-Anlagen regelmäßig gereinigt, aber mangelnde Hygiene ist dort trotzdem oft ein Problem, weiß der ACE. Bei einer kostenpflichtigen Toilette reinigt sich das WC entweder nach jeder Nutzung selbst oder das zuständige Personal kontrolliert und säubert die Toilette mehrmals täglich.

Übrigens, wer sich stattdessen an einen Baum stellt oder in die Bäusche schlägt, muss mit einer Geldtstrafe rechnen, wenn er erwischt wird. Das „Wildpinkeln“ ist in Deutschland auch entlang der Autobahn verboten. Deshalb sollten, auch im Interesse anderer Reisender, nur Toiletten und Sanitärräume aufgesucht werden, rät der Automobilclub.

ampnet/jri