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Tipps zum Fahren mit Dachbox

Dachboxen erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch beim Fahren mit den praktischen Vergrößerern des Kofferraumvolumens muss man auch einiges beachten.

 ©Opel

Vor allem, wenn es im Winter in den Skiurlaub geht, haben Dachboxen Konjunktur. Aber auch für die Fahrt in die Sommerferien bieten sie eine gute Möglichkeit, zusätzlichen Platz für das Reisegepäck zu schaffen. Dennoch sollten einige Dinge beachtet werden.

Dachboxen können nicht beliebig viel Ladung aufnehmen. Es gibt eine Herstellervorgabe für die maximale Zuladung; und auch die jeweilige Dachlast des eigenen Fahrzeugs setzt dem Gewicht Grenzen. Diese bewegt sich in der Regel zwischen 50 und 100 Kilogramm. Der genaue Wert findet sich in der Bedienungsanleitung des Autos. Miteingerechnet werden muss dabei auch das Gewicht der Box selbst und das des Trägersystems, erläutert der ADAC. Und natürlich muss die Box sicher befestigt sein und darf während der Fahrt nicht verrutschen oder gar hinunterfallen.

Rechtlich gibt es keine ausdrückliche Geschwindigkeitsvorschrift für das Fahren mit einer Dachbox. Juristisch gilt sie als „Ladung“, die Geschwindigkeit muss dabei „angemessen“ sein. Manche Hersteller empfehlen eine Maximalgeschwindigkeit, die man aus Haftungsgründen auch beachten sollte. Generell rät der ADAC, mit einer Dachbox nicht schneller als 130 km/h zu fahren. Zum einen ist ein Fahrzeug mit Aufbau windanfälliger, beispielsweise für Seitenwinde beim Passieren eines Lkw. Zum anderen erhöht sich bei höherer Geschwindigkeit der Spritverbrauch noch deutlicher. Messungen des Automobilclubs haben gezeigt, dass ein Pkw mit Dachbox bei Tempo 130 durchschnittlich rund 18 Prozent bzw. einen Liter Kraftstoff mehr auf 100 Kilometer verbraucht. Daher sollte sie nach der Reise auch möglichst schnell wieder abmontiert werden.

Und noch eines gilt es zu berücksichtigen: Die Höhe des Fahrzeugs nimnmt mit einer Dachbox zu. Wer die Zusatzfracht vergisst, der kann beim Einfahren in Tiefgaragen oder an anderen Stellen im Zweifelsfall eine böse Überraschung erleben.

aum