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Vignetten 2021: Österreich teurer, Schweiz etwas günstiger

Autofahrer müssen, wenn sie nach Österreich fahren wollen, im kommenden Jahr mehr Geld für die Maut einplanen. Für Reisende in die Schweiz wird es dagegen etwas günstiger.

 ©ADAC

Autofahrer, die regelmäßig ins benachbarte Ausland fahren, können ab sofort die Vignetten 2021 für Österreich, Slowenien und die Schweiz kaufen und nutzen. Die Jahresvignetten 2020 sind noch bis einschließlich 31. Januar 2021 gültig.

Die österreichischen Vignettenpreise haben sich für 2021 leicht erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 92,50 Euro (+ 1,40 Euro), für zwei Monate 27,80 Euro (+ 40 Cent) und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,50 Euro (+ 10 Cent). Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,70 Euro (+ 50 Cent), die Zwei-Monats-Vignette 13,90 Euro (+ 20 Cent) und die Zehn-Tages-Vignette 5,50 Euro (+ 10 Cent).

Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 38,50 Euro bezahlen. Die Preissenkung um 50 Cent ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien bleiben die Preise auch 2021 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro und sieben Tage 15 Euro.

Ausnahmen von der Vignettenpflicht in Österreich: Auf fünf Autobahnabschnitten in Österreich wird übrigens keine Maut verlangt. Es handelt sich um folgende Streckenabschnitte:

• Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
• Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord)
• Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)
• Linzer Autobahn A26
• Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr)

von Gerhard Mauerer