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Bericht vom Dehler Herbsttreffen 2013

Vom 27. bis 29. September 2013 trafen sich insgesamt 26 Teilnehmer des Dehlerforums zum zweiten Mal auf dem Campingplatz Kranencamp im münsterländischen Senden. Auch in diesem Jahr organisierten Annette Maxheim und Gerd Hermanns das gut besuchte Treffen.

 ©Thomas Zimmermann

Erstmals war die T4-Baureihe mit 13 Fahrzeugen stärker vertreten als die T3s mit 11 Bussen. Damit setzt sich der bereits im letzten Jahr sichtbare Trend fort.

Sogar ein Ambiente aus den Niederlanden gesellte sich am Samstag Abend dazu, sodass bis auf den sehr seltenen Attaché alle von Dehler ausgebauten Autos versammelt waren.

Zwei ehemalige Dehlerfahrer nahmen mit "Nachfolgefahrzeugen" teil: Der Fahrer eines Hobby Siesta auf Ford Transit-Basis hatte seinen Dehler T3 im letzten Jahr bei einem Hallenbrand einbüßen müssen und schilderte den Ablauf des Schreckensszenarios und den steinigen Weg bei der Abwicklung mit der Versicherung. Sein resümierender Rat war, und das trifft sicherlich für alle Mitlesenden zu: "Dokumentiert den Zustand Eurer Autos - und zwar so sorgfältig und umfassend wie möglich!"

 ©Thomas Zimmermann

Eine Familie fuhr mit ihren Karmann Colorado vor, der im letzten Jahr aus Platzgründen einen Optima 5.4 ersetzte. Interessanterweise war letzterer ebenfalls vor Ort, und zwar mit dem neuen Besitzer.

Dies ist ein bekanntes Phänomen im Dehler-Forum, welches von Teilnehmern der ersten Stunden gerne mit dem Satz: "Die Autos kommen immer wieder, nur gelegentlich mit anderen Fahrern am Steuer" sehr treffend formuliert wird.

 ©Thomas Zimmermann

Kurzzeitig stand auch ein Spacecamper zur Ansicht bereit. Ein Redakteur der Zeitschrift "Reisemobile international" reiste am Samstag Nachmittag mit dem Fahrzeug auf T5-Basis an, um ausgiebig Informationen zu einem Artikel über die Firma Dehler, den von Dehler umgebauten Busse und der Geschichte der Firma zu sammeln. Der Artikel wird voraussichtlich im Frühjahr erscheinen.

Traumwetter am gesamten Wochenende mit zum Teil T-Shirt-fähigem Wetter sorgte dafür, dass ständig viele Türen, Abdeckungen und Schränke geöffnet waren. So konnten Ideen, Tipps und Kniffe ausgetauscht und über Instandhaltung, Restaurationswege, Ausstattungsdetails und Pflege bis hin zu handfesten Themen wie Motorentechnik gefachsimpelt werden.

Zwar sorgten die Nachttemperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt für die Inbetriebnahme der einen oder anderen Standheizung beziehungsweise Heizlüfters, aber ansonsten meinte es das Wetter am gesamten Wochenende sehr gut mit den Teilnehmern. Die einzigen Wolken, die von Freitag bis Sonntag zu sehen waren, wurden von den Grills und dem abendlichen Lagerfeuer verursacht.

 ©Thomas Zimmermann

Wie im letzten Jahr bot das vor dem Platzeingang befindliche Restaurant am Samstagabend ein gutes und preiswertes Buffet an, welches wieder gut besucht war.

Traditionell gab es an beiden Abenden ein gemütliches Lagerfeuer mit ausführlichen Gesprächen nicht nur rund um die Bullis. Bis in die frühen Morgenstunden wärmten sich einige Teilnehmer am reichlich vom Campingplatzbetreiber zur Verfügung gestellten brennenden Holz.

Abschließendes Highlight am Sonntag nach dem gemeinsamen Frühstück war der wohl gemütlichste ADAC-Einsatz des Jahres. Ein T4-Fahrer sah sich mit einem defekten Schaltgestänge seines Optima 5.4 konfrontiert. Obwohl bereits Versuche unternommen waren, die defekte Mechanik provisorisch wieder instandzusetzen, entschloss man sich, doch eine "Panne" beim ADAC zu melden. Hilfe war auch nach einer guten halben Stunde vor Ort, und nach ein Paar prüfenden Handgriffen befand der Mann im "grellgelben Warndress" das Provisorium für rückreisetauglich. Prompt begann auch er sich, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, für unsere Autos zu interessieren.

Die Dehler-Gemeinde schaut auf einen gelungenen Jahresabschluss zurück und freut sich auf die Zusammenkünfte im nächsten Jahr.

Thomas Zimmermann