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Bericht Zwartemeer 2016

Sommer in Holland im Mai: Vier Tage Bullitreffen, vier Tage Sonne, vier Tage Spaß, über 280 Bullis und weitere Tagesgäste. Oliver Wozny berichtet vom Zwartemeer-Bullitreffen in den Niederlanden.

 ©Oliver Wozny

Hallo Bulli-Freunde!

Mann, was war das ein tolles Treffen in Zwartemeer (so heißt der Ort, nicht das Meer). Statt wie letzte Woche am Edersee bei den Bulli Days mit Schal und Winterjacke bei Minustemperaturen frieren zu müssen, konnten jetzt kurze Hose beziehungsweise Badehose angezogen werden. Sonnenmilch war beim Relaxen am Badesteg oder beim Schwimmen im leicht braunen aber sauberen Moorwasser natürlich auch wichtig. Durch den kleinen See entstand eine richtige Urlaubsatmosphäre, bei der es manchmal einfach genügte, sich auf einen Badesteg zu setzen, um den Anblick der Busse zu genießen.

Bei diesem Treffen gab es tatsächlich mal alle Bulliexemplare zu sehen. T1 bis T6 waren allesamt vertreten. Und immer wenn du denkst, jetzt kennst du alle Bulli-Verschönerungstricks, dann kommt ein weiterer Bullifahrer, der wieder etwas ganz anderes aus seinem Bus macht. Das macht diese Szene so einzigartig. Jeder kann so sein und sich so ausleben, wie er will.

 ©Oliver Wozny

Ein T1 in beige-grün mit passendem Anhänger, ein Feuerwehr-T2 im Erstlack, ein originaler T3 von Polyroof mit langen Fenstern an den Seiten sowie ein amerikanisierter T3 und ein pinker T4 mit pinkem Interieur und Kennzeichen waren einige Highlights zum Bestaunen.

Dies wird auch bei der Abendgestaltung konsequent umgesetzt: Die Feuertonnen und Grille werden immer ausgefallener und ähneln immer mehr den Bussen.

Der Teileverkauf verlief eher schleppend, die Leute hatten anderes im Sinn. Dafür lieferte Jörg Wachsmann von Airbrush Design beste Airbrush-Arbeiten ab, als er Metall-VW-Weibchen und -Männchen sowie -Bullis farblich veredelte.

 ©Oliver Wozny

Zwei Wermutstropfen blieben:

- Ein assunbrauner T3 wurde seitlich gecrasht, was wirklich schlimm aussah
- Bullibesitzer, die mit einem Anhänger erschienen, auch wenn sie noch so klein waren, mussten für vier Nächte stolze 90 Euro zahlen. Hier wäre gegebenenfalls mehr Volksnähe angebracht gewesen.

Aber insgesamt war es wirklich eine top Veranstaltung. Das nächste Treffen kann kommen!

Oliver Wozny