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"Bulli-Abenteuer Island" #7: Gletscherlagune, Regenloch, anderer Planet

Teil sieben unserer Serie "Bulli-Abenteuer Island" mit dem Fotografen Peter Gebhard und seinem Bulli "erwin". Dieses Mal geht es zu Gletscherlagunen, durch Schotterwüsten und und in eine völlig andere Welt. Zudem gibt es Peters neuen Kalender.

Der neue Kalender.

 ©Peter Gebhard

Fünf Monate lang war der Fotograf Peter Gebhard (GEO, stern, View) mit seinem rot-weißen T1-Bulli „Erwin“ und seinem Assistenten Daniel auf einer außergewöhnlichen Tour durch Island unterwegs – 10.000 Kilometer Abenteuer mit seinem Brazil Bus (Bj. 1974) zwischen Gletschern, Geysiren, Wüsten und Vulkanen.

Seit Herbst 2018 präsentiert er bundesweit seine neue Live-Reportage „Bulli-Abenteuer Island“. Hier auf VW.Bulli.de gibt es nun nach einer längeren Pause weitere Island-Bulli-Appetizer von seinen spannenden Erlebnissen auf der Vulkaninsel. Weitere Infos, Veranstaltungstermine und Fotogalerie gibt es auf www.peter-gebhard.de

Dort ist nun auch sein neuer Kalender „Bulli 2021“ mit einzigartigen Aufnahmen im XXL-Format 69x59 cm bestellbar. Weitere Infos gibt es hier.

Gletscherlagune.

 ©Peter Gebhard

Hallo Bulli- und Reisefreunde!

Die Gletscherlagune Jökulsárlón im Südosten Islands ist inzwischen tagsüber ein touristischer Hotspot geworden.

Nach stundenlangen Regenschauern war morgens um 3 Uhr jedoch niemand mehr vor der imposanten Kulisse aus treibenden Eisbergen und Gletscherabbrüchen unterwegs, als sich plötzlich die Wolkendecke lüftete und ein magisches Licht über die Lagune flutete!

Für diese nie prognostizierbaren Highlights der Natur lohnt es sich als Fotograf im hohen Norden die hellen Sommernächte durchzumachen, denn die nächste Schlechtwetterperiode und die Dunkelheit kommen ohnehin...

Bulli und Zelt vor Gletscher.

 ©Peter Gebhard

Der Südosten Islands ist normalerweise ein echtes Regenloch, am Rande des Gletschers Vatnajökull regnet es bis zu über 6000 Millimeter jährlich.

Nach mehreren Tagestouren zu Fuß hoch in die Berge, wo wir immer wieder von heftigen Schauern überrascht wurden, genossen wir die ersten Sonnenstrahlen nach vielen Schlechtwettertagen umso mehr und konnten in den Schotterebenen zwischen Gletschern und naher Küste auch endlich unser Zelt zum Trocknen aufspannen.

Mein T1-Bulli „Erwin“ fing auch wieder an zu lächeln...

Bulli in Schotterwüste mit Felsen.

 ©Peter Gebhard

Der mächtige Inselberg Hjorleifshöfdi im Südosten Islands, wo Hjorleifur als einer der ersten Wikingersiedler im 9. Jahrhundert die Insel betrat, stellte zur Zeit der Landnahme vor über 1000 Jahren noch die Küstenlinie dar.

Inzwischen hat sich eine kilometerlange schwarze Sedimentwüste durch Vulkanausbrüche der Katla und nachfolgende Gletscherläufe weit ins Meer hinausgeschoben.

Hier draußen hat man oft eher den Eindruck, man befindet sich auf einem völlig anderen Planeten oder in einer Science-Fiction-Filmkulisse.

von Gerhard Mauerer