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Bulli, Brett und Bizeps

Bereits seit Jahrzehnten genießt der VW Bulli unter Surfern Kultstatus. Mit seinem großen Platzangebot bietet der Bus gleichermaßen Raum für Brett und Bett und wird so zu einem kostengünstigen fahrbaren Untersatz.

Der VW-Bus ist auch als Surfermobil Kult

Zuverlässig bringt der VW Bulli den Surfer an jeden Ort der Welt und ist Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit - damals wie heute. Das Bild vom VW Bus mit Surf-Boards auf dem Dach ist von den Straßen der Welt nicht mehr wegzudenken. Ihr mobiles Zuhause parken die Wellenreiter direkt am Strand, mit Blick aufs Meer, um die Brandung bequem am Surf-Spot zu checken und jederzeit bereit zu sein für den nächsten Ride. Sind viele Surfer noch im T2, T3 oder T4 unterwegs, fahren andere das aktuelle Modell, den California Beach.

"Es gibt nur wenige noch schönere Momente als den, aufzuwachen, die Gardine zurückzuziehen und Meereswellen über einen einsamen Strand rollen zu sehen. Die Freude ist perfekt, wenn man sich in einem ausgebauten und komplett ausgerüsteten VW-Campingbus befindet - insbesondere als Surfer", so der britische Sportjournalist und Bulli-Fan Alf Alderson.

Björn Dunkerbeck, 35-facher Weltmeister im Windsurfen mit seinem T5 beim Multivan-Surffestival auf Fehmarn

Die so genannte T-Baureihe und das Surfen gehören nicht erst seit jüngerer Zeit zusammen wie Pech und Schwefel - ihren Siegeszug begannen sie gemeinsam schon in den 50er-Jahren. Zeitgleich mit dem Start der Serienproduktion des VW Bulli im Jahr 1950 fing auch die legendäre "Longboard Ära" in Kalifornien an, und auf Hawaii landeten die ersten Bulli-Fans und Surfer. Immer mehr Anhänger des Sports folgten und ließen einen Surfclub nach dem anderen an den Traumstränden Amerikas entstehen.

Zunächst nur von einigen subkulturellen "Halbstarken" ausgeübt, die das Surfen als einen Weg sahen, der Gesellschaft zu entfliehen und sich gegen sie aufzulehnen, avancierte es in den 60er-Jahren dann zum ausgefallenen Trendsport. Aus der Freizeitbeschäftigung für eine Handvoll Verrückter wurde
sozusagen über Nacht eine riesige Industrie. Die Werbung entdeckte und inszenierte die neue In-Sportart: Mit Bildern von durchtrainierten, gebräunten Jungs und Mädchen in heißen Bikinis wurde das Surfen mit Sex und Ruhm gleichgesetzt. 

Die Weltelite im Windsurfen am Start beim Multivan-Surffestival

Der Erfolg der "Beach Boys" verbreitete den Surfgedanken schließlich auch in Europa und in der ganzen Welt. "The Endless Summer", ein dokumentarischer Kultfilm aus jenen Tagen, folgt zwei jungen amerikanischen Surfern auf der Suche nach der perfekten Welle über alle Kontinente.

Begleitet werden die Board-Sportler auf ihrer nie endenden Reise zum jeweils nächsten Adrenalin-Kick seit jeher vom Bulli als ihrem treuen Weggefährten. "Am VW führt kein Weg vorbei", so ein Fan im Internet-Forum soul-surfers.de. Der Bulli ist und bleibt das Surf-Mobil Nummer Eins.

 

Nicht nur am Strand und beim Surfen zuhause - der Multivan Beach

Nicht ohne Grund sind Surf-Legenden wie Brian Talma aus Barbados und Profis wie Björn Dunkerbeck, Klaas Voget und Normen Günzlein genauso große VW Bus-Fans wie das Boardsport-Label Chiemsee, mit dem Volkswagen Nutzfahrzeuge eng zusammenarbeitet. Auch das einmal jährlich stattfindende Multivan-Surf-Festival auf Fehmarn wird von Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt.

Felix Bauer