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"Das große Bulli-Abenteuer" auf VW-Bulli.de

Im März startete der Fotojournalist Peter Gebhard (GEO, stern, View) mit seinem rot-weißen T1 zu einer abenteuerlichen Tour von Istanbul quer durch Europa bis hoch ans Nordkap – knapp 15.000 Kilometer war er mit seinem Brazil Bus (Bj. 1974) insgesamt unterwegs. Ab Herbst 2016 präsentiert er „Das große Bulli-Abenteuer / Von Istanbul ans Nordkap“ live auf einer Veranstaltungstournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz – hier auf VW-Bulli.de gibt es von nun an im Vorfeld viele kleine Bulli-Appetizer von seiner Tour vom Orient bis hoch in die Arktis.

Bulli vor Ortokay-Moschee und Bosporus-Brücke ©Peter Gebhard

Nach drei Tagen und 2500 Kilometern haben wir mit meinen Bulli unseren Anfangspunkt tatsächlich heil erreicht – trotz Autoput und türkischen Taxifahrern! Der Blick am frühen Morgen vor der Ortokay-Moschee hinüber über den Bosporus nach Asien ist für meinen Assistenten Philipp und mich ein sehr emotionaler Moment: Hier beginnt die große Bulli-Reise, hier ist offiziell erst Kilometer 0!

Doch zunächst schauen wir uns eine Woche lang Istanbul genauer an, die mit über 12 Millionen Einwohnern größte Metropole auf unserer Route quer durch Europa.

In Istanbul / Beyoglu ©Peter Gebhard

Autofahren in Istanbul ist nichts für schwache Nerven, doch allmählich kommen wir mit der Fahrweise der Einheimischen besser zurecht und wagen uns mit dem Bulli sogar in die verwinkelten Altstadtgassen von Beyoglu: eng, steil und dazu ein Labyrinth aus Einbahnstraßen!

Doch das Leben hier im verwinkelten Kiez geht einen sehr beschaulichen, sympathischen Gang: Szene-Cafés, Künstlerkneipen, Trödelläden – das könnte fast im Hamburger Schanzenviertel oder in Berlin-Friedrichshain sein. Hier lebt die Istanbuler Bohème, offen und westlich orientiert, während man sich in anderen Stadtteilen wie Fatih tief in Anatolien wähnt.

Melonenverkäufer an der Fernstraße ©Peter Gebhard

Nach sieben aufregenden Tagen am Bosporus fahren wir mit dem Bulli aus der Stadt hinaus Richtung griechische Grenze.

Doch Istanbul ist gigantisch groß, erst nach 100 Kilometern lassen wir die immer weiter ausufernden Vorstädte hinter uns zurück. Dahinter baumlose weite Felder, der Frühling lässt noch auf sich warten.

Irgendwo am staubigen Straßenrand Boxenstopp: Tunc bietet herrlich saftige Melonen von der türkischen Südküste an, Philipp macht mit seiner roten Mütze ›auf Türke‹, aber mit dem Feilschen im Bazar-Stil klappt es trotzdem nicht so richtig ... unser Melonen-Einkauf reicht mehrere Tage bis Thessaloniki!

Weitere Infos auf www.peter-gebhard.de und auf der Facebook-Seite „Orient – Nordkap“.

Peter Gebhard