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Der T3 von Heinz Schliep ist unverkäuflich

Vier Bullis hat Heinz Schliep bislang besessen - zwei T2 und zwei T3. Hier erzählt einer der Gewinner bei unserem Adventskalender, was er mit seinen Bullis so erlebt hat - und warum er seinen aktuellen T3 Syncro niemals verkaufen wird.

Unterwegs im T2. ©Heinz Schliep

Hallo Bulli-Gemeinde!

Meinen ersten Bulli, einen T2 mit 50 PS, kaufte ich im Jahr 1978. Leider hat der nicht sehr lange gehalten. Zuerst hatte er einen Motorschaden und der Tüv wolle auch nicht mehr seinen Stempel geben. Also, ein neuer Bulli musste her.

Ich kaufte mir dann einen ausgedienten Postbus mit Hochdach. Der hatte 66 PS und einen Flachmotor.

Diesen Bulli baute ich dann selbst aus und bin mit ihm allein nach Südeuropa gefahren. Durch Östereich, das alte Jugoslawien, Bulgarien, Türkei und Griechenland. Und das alles ohne Probleme.

Der T3 Blue Star. ©Heinz Schliep

Im Jahr 1981 bin ich dann noch mal mit dem Bulli und meiner Freundin (jetzt Frau) in die Türkei und nach Griechenland gefahren. Alles lief super.
Später habe ich den Bulli meinem Bruder verkauft.

Im Jahr 1990 kauften wir - meine Frau ich ich - einen T3 Blue Star als Jahreswagen.

Mit dem haben wir inzwischen mit drei Kindern sehr viel unternommen. Unter anderem ging es nach Norden: Ostseeküste, Dänemark und Norwegen.

Leider ist nach fünf Jahren dann der Motor kaputt gegangen, Pleuel durchgeschlagen.

Der aktuelle T3. ©Heinz Schliep

Wir haben dann einen Austauschmotor eingebaut und ihn noch etliche Jahre gefahren. Die Kinder waren nun groß und wir verkauften den Bulli.

Danach waren wir ein paar Jahre ohne Bulli. Mir war aber klar, irgendwann muss wieder ein Bulli her. Doch zunächst gingen die Jahre ins Land.

Im Jahr 2011 dann waren meine Frau und ich uns einig, jetzt muss wieder ein Bulli her, ganz nach dem bekannten Motto "Einmal Bulli, immer Bulli". Also gingen wir auf die Suche.

Was wir dabei alles erlebt haben, und was manche uns als "Top Bulli" andrehen wollten, das würde eine eigene Geschichte sein...

 ©Heinz Schliep

Uns war klar, es musste ein T3 in Top-Zustand sein. Nach langem Suchen und vielen 1000 gefahrenen Kilometern hatten wir im Januar 2012 endlich Erfolg. Eine Anzeige in einem Magazin ließ Hoffnung aufkommen.

In Bayreuth war ein Verkäufer, der hatte mehrere Bullis bei sich stehen. Wir verabredeten uns mit dem Verkäufer und fuhren also nach Bayreuth. Und dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht.

Es waren insgesamt drei T3 Bullis da. Alle waren in einem super Zustand.

Es waren zwei Califonia, einer mit Hubdach, einer ohne Hubdach, und ein T3 Joker Westfalia mit festem Hochdach und Allrad, Baujahr 1985.

 ©Heinz Schliep

Zuerst wollten wir den California mit Hubdach. aber wir wurden uns leider preislich nicht einig.

Dann endschieden wir uns für den Allrad, und bei dem wurden wir uns auch preislich einig. So nahmen wir den Bulli denn auch gleich mit.

Diesen T3 Bulli Syncro haben wir bis heute.

Letztes Jahr habe ich das H-Kennzeichen bekommen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Bulli und wir würden ihn für keinen Preis wieder verkaufen.

 ©Heinz Schliep

Es lebe der Bulli!

Viele Grüße an alle Bulli-Fahrer!

Heinz Schliep

P.S.: Zu Weihnachten habe ich von meiner Frau und meinem Sohn den Lego-Bulli geschenkt bekommen über den ich mich sehr gefreut habe.

Der steht nun zusammengebaut in einem Glasschrank.

von Gerhard Mauerer