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Die Bullisurfers

Vier Freunde aus Bremen, die drei Dinge lieben und miteinander kombinieren wollen - Bulli fahren, Reisen und Surfen - das sind die Bullisurfers. Seit 2001 berichten sie auf ihrer Webseite darüber, was sie mit ihren VW Bussen erleben.

Bullisurfer Markus. Foto: www.bullisurfers.com

Die Bullisurfers beschränken sich nicht nur auf das Fahren ihrer Busse, sondern schrauben auch selbst. Ihre Wurzeln in der luftgekühlten Szene sind eben nicht zu verleugnen.

Alle vier T3 Busse sind von den Bullisurfers selbst auf- bzw. umgebaut und lackiert worden. Im Laufe der Zeit haben sich auf ihrer Webseite www.bullisurfers.com diverse Einbautipps und Erfahrungsberichte angesammelt, die anderen Bullifahrern helfen sollen.

Seit 2005 haben die Bullisurfers so etwas wie einen eigenen Stil im Busbereich geschaffen. So sind alle vier Busse in einem matten Farbton lackiert und rollen tiefergelegt auf 15 bis 18 Zoll-Rädern quer durch Europa: von Spanien, Italien, Frankreich, Holland, Österreich, Tschechien und der Slowakei über Dänemark bis nach Finnland.

Bullisurfer Markus. Foto: www.bullisurfers.com

2007 ging es mit drei Bussen nach Südfrankreich. Wellenreiten stand auf dem Programm. Mit ordentlich Material und richtig guter Laune steuerten die Bullisurfers Richtung Le Gurp.

Unterwegs passierten kleinere Pannen, aber das konnte den Drang ans Meer nicht stoppen. Zwei Wochen Wellen, Strand und Sonne! Boards raus und los aufs Wasser. Genau das könnte man als den Grundgedanken der Bullisurfers bezeichnen.

2006 war Italien das Ziel. Unzählige Eindrücke prasselten auf die Bullisurfers ein, als sie in Genua ankamen. Die Stadt ist wunderschön am Meer gelegen. Und sie hatten von fast überall eine fantastische Aussicht, da es landeinwärts recht schnell steil bergauf geht und sie dadurch fast immer das Meer sehen konnten. 

Bullisurferin Solveigh. Foto: www.bullisurfers.com

Mit dem Bulli passten sich die Bullisurfers schnell an den Fahrstil der Einheimischen an, da sie anderenfalls im Straßenverkehr keine Chance gehabt hätten.

Immer wieder wurden sie von mehreren Rollerfahrern gleichzeitig überholt - ganz gleich, ob sie durch eine kleine Gasse oder über eine zweispurige Hochstraße fuhren.

Auf dem Weg nach San Remo entdeckten die Bullisurfers die kleine Stadt Cervo, die ihnen so gut gefiel, dass sie gleich zwei Wochen dort blieben. In der Nähe konnten sie wunderbar windsurfen, da es an der Küste nicht so viele Felsen gibt. 

Bullisurfer Nico. Foto: www.bullisurfers.com

2003 entschlossen sich die Bullisurfers, eine 2.500 Kilometer lange Finnland-Tour zu machen. Ihre Reise entlang der finnischen Westküste begann in Hanko. Von dort aus fuhren sie weiter nach Salo, wo sie einen Schlafplatz zwischen zwei Seen fanden. In Turku erwartete sie eine riesige Segelschiff-Ausstellung mit hunderten Schiffen aus der ganzen Welt.

Richtig entspannen konnten sie auf der kleinen Insel Reposaari. Der Bulli parkte direkt am Meer und gefrühstückt wurde auf einem Felsen am Wasser. Nach einer Woche Ruhe setzten sie ihre Reise fort und fuhren nach Oulu (222 Kilometer vom Polarkreis entfernt). Dort gibt es den größten Sandstrand Finnlands und sie fanden hervorragende Bedingungen für das Wind- bzw. Kitesurfen vor. 

Nicos T3. Foto: www.bullisurfers.com

Aber auch an deutschen Stränden fühlen sich die Bullisurfers wohl. Jedes Jahr starten sie den Saisonbeginn auf Fehmarn. Gerne verbringen sie auch zwischendurch mal ein Wochenende oder mehr auf der Insel.

Hier treffen sie Freunde und Bekannte und relaxen am Meer. Bei dem richtigen Wind findet man die Jungs auf dem Wasser...

Neben ihren längeren Reisen unternehmen die Bullisurfers gerne kürzere Ausfahrten in Deutschland, Belgien oder Holland zu VW-Bus-Treffen. Hier schließt sich der Kreis, denn vor mehr als zehn Jahren wurden Markus und Nico, die Gründer der Bullisurfers, auf einem dieser Treffen vom "Busfieber" gepackt.

Weitere Reiseberichte, Umbautipps und Bilder gibt es auf der Webseite www.bullisurfers.com

Die Bullisurfers