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Die teuersten und billigsten Modell-Bullis

Unser Modell-Bulli-Autor Tommy Langen beschäftigt sich in diesem Beitrag mit besonders teueren und billigen Modell-Bullis. Er schreibt über den "Pink Beach Bomb", aber auch über ein T3-Modell, Note sechs, erworben auf einem Flohmarkt.

 ©Tommy Langen

Hallo liebe VW-Bus Modell-Sammler!

Diesmal möchte ich etwas über den billigsten und den teuersten  Modellbulli schreiben.

Der teuerste Bulli ist mit ziemlicher Sicherheit ein Hot Wheels Bus mit dem Namen "Pink Beach Bomb". Hot Wheels hat ab 1968 sogenannte Redliner Modelle hergestellt. Der Name kommt von den roten Streifen seitlich auf den Rädern.

1969 wurde ein VW Bus Modell vorgestellt mit dem Namen "Beach Bomb". Dieser Bulli war ein T2a mit kleinem Schiebedach und zwei in der Heckklappe steckenden Surfbrettern.

Passend zu diesen Modellen gibt es bis heute die Hot Wheels Bahnen. In dieser Zeit gab es einen batteriebetriebenen Super Charger, der die Autos beschleunigte.

Das Bulli-Modell Beach Bomb 1 war zu schmal und konnte daher nicht beschleunigt werden. Deswegen wurde der Bus seitlich verbreitert und die Surfbretter in Seitenkästen untergebracht. Das war dann ist die "Beach Bomb 2".

Durch dieses Problem wurde nur kurz eine kleine Menge von dem ersten Modell hergestellt. Man nimmt an dass es nur 16 Stück waren, die alle an Hot Wheels Angestellte gingen.

Zwei davon sind in der Farbe Pink. Einer steht im Petersen Automotive Museum in Los Angeles, der andere wurde Im Jahr 2000 an den Sammler Bruce Pascal für circa 70.000 US-Dollar verkauft!!

 ©Tommy Langen

Und nun zum billigsten Modell-Bulli:

Ich war in Baden-Baden auf einem Flohmarkt. In der Kinderecke saß ein kleiner Junge mit seinem Vater. Auf seiner Decke standen einige Modellautos, unter anderem ein gelber T3 in Zustand sechs.

Zustand eins ist unbespielt in Originalverpackung oder auch Mint in Box. Zustand sechs ist der schlechteste Zustand, den es gibt. Also totaler Schrott.

Ich habe den kleinen Kerl dann gefragt, was der VW Bus denn kosten soll. Sofort kam die Antwort: fünf Cent. Ich schaute den Vater an, der grinste und ich gab dem Kleinen einen Euro. Der gab mir daraufhin sieben Cent zurück. Sein Vater und ich konnten uns gerade so das Lachen verkneifen. Ich glaube der Kleine wird mal ein guter Banker.

Der gelbe Siku Bus hat seitdem einen besonderen Platz in meiner Vitrine und ist einer meiner liebsten Busse. Es muss nicht immer teuer und original sein.

Tommy Langen/Gerhard Mauerer