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Grüner Käfer - abgesoffen in Marokko

Unzählige abenteuerliche Reisen in Bulli und Käfer hat Manfred Möckel in den vergangenen 43 Jahren unternommen. In dieser Serie lässt er uns daran teilhaben. Los geht's im Jahr 1974 mit einem Käfer in Marokko. Der erste Bulli kommt dann in Teil 2 der Serie.

 

 

Der sumatragrüne Käfer. ©Manfred Möckel

Hallo Bulligemeinde!

Begonnen hat alles mit einem Käfer 1303 in der Farbe Sumatragrün. Nach der ersten Tour durch Marokko im Jahr 1974 stand aber fest: Um weiter in die Sahara vorzudringen, muss ein größeres Fahrzeug her. Diese Geschichte gibt es dann inder nächsten Folge der Reise-Serie.

Erst mal ein "Gschichtla" (= kleine Geschichte) zur Käfer-Reise 1974 nach Marokko:

"Grüner Käfer, abgesoffen in Marokko"

Im Jahr 1974 ging es also das erste Mal mit den 1303er-Käfer nach Marokko.

In Marokko war das Straßennetz damals schon sehr gut ausgebaut - nur wenn man die Hauptroute verließ, dann fand man keinen Teer und keine Brücken mehr.

Und so kam es, dass wir unsere Fahrt vor einem Fluss, dem Oued Day, stoppen mussten.

Fahren wir zurück? Nein, das wäre ein zu großer Umweg.

 ©Manfred Möckel

Also beschlossen wir - nach Durchwaten der Furt -, die Furt mit dem knietiefen Wasser zu durchqueren. Mit einem Käfer geht das ja!

Jedoch, die Kiesel im Flussbett waren so glitschig das wir mitten in der Überfahrt nicht mehr vom Fleck kamen. Guter Rat war nun teuer.

Wir hielten Ausschau nach ein paar kräftigen Armen, die uns vielleicht beim Schieben helfen konnten. Und siehe da, es nahte die Rettung.

Ein Seil um die Stoßstange und schon ging es mit einer Kamelstärke hinüber zum anderen Ufer.

Deshalb mein Rat: Bleibst du mal mit einem Käfer hängen (was mir übrigens nur einmal geschah), dann schau, ob ein Kamel in der Nähe ist.

In der nächsten Folge geht es dann wieder nach Nordafrika, dann aber mit einem T2.

Bis dann!

Manfred

 

von Gerhard Mauerer