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Hippie-T3

Christian Schmid aus der Nähe von Lindau malte zusammen mit seinen Freunden des Clubs Bodenseebusse seinen Bulli T3 namens "Marianne" vom Auspuff bis zur Stoßstange bunt an. Die ursprüngliche Farbe Creme ist kaum mehr zu sehen.

Foto: Melanie Völk

„Sein Traum war, einen Hippie-Bus zu haben, meiner, einen anzumalen“, erklärt Susi Peters und wischt den Rand des Farbenbehälters an ihrem Blaumann ab. Vergangene Woche bemalten sie, ihr Mann Helmut und Christian Schmid den Volkswagen T3 des 22-Jährigen Bulli-Liebhabers. „Einen bemalten Bulli zu haben, das wünscht sich doch jeder“, erklärt Christian Schmid fast selbstverständlich.

Mit 18 bekam er den ersten VW-Bus von seiner Tante – ein Familienerbstück. Dann begann für den 22-Jährigen aus der Nähe von Lindau die Bulli-Leidenschaft. „Es ist ein Lebensgefühl, ja fast schon eine Sucht“, sagt Christian Schmid. Hobby, Leidenschaft, Liebe – das verbindet er mit den Bullis, selbst wenn sie einmal stehen bleiben. Ein Leben ohne kann er sich nicht vorstellen. „Ich habe es drei Monate versucht und bin dann wieder umgestiegen.“

Im Club „Bodenseebusse“ (www.bodenseebusse.de) . Der Club trifft sich übrigens am 16.9.2011)trifft er Gleichgesinnte – wie Helmut Peters aus Hilzingen. Der Kfz-Mechaniker ist ebenso vernarrt in die Kultautos und hat sich zudem auf die Reparatur von Bullis und Käfern spezialisiert. „Bullis sind nicht einfach nur Autos. Es sind Familienmitglieder“, sind sich die beiden einig.

Daher hat jeder der Busse auch einen Namen. Marianne heißt der neue Bulli von Christian Schmid. Sie ist vor sechs Wochen zu dem 22-Jährigen gekommen und befindet sich mitten in einer Typveränderung. Die ursprüngliche cremefarbene Haut ist nur noch auf der linken Seite zu sehen.

Wer mehr zu diesem Projekt erfahren will, klickt hier und kommt direkt auf die Webseite des "Südkuriers", dem wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung danken. Dort ist eine längere Version des Texts zu sehen.

Melanie Völk