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19 Bullis auf Erkundungstour im Ruhrgebiet

So etwas hatte die Stadt Bottrop mitten im Ruhrgebiet auch noch nicht gesehen: an einem sonnigen Samstag im Juli trafen sich Bullifreunde der IG-Bulli-Rhein-Ruhr und des Bulli-Stammtischs-Ruhrgebiet, um die Stadt gemeinsam zu erfahren. Ausgedacht und organisiert hatten das ganze Kerstin und Markus Schumacher, die ihre Heimat gerne den anderen Tourteilnehmern präsentieren wollten. Markus Schumacher berichtet.

 ©Markus Schumacher

Hallo Bullifreunde,

mit neunzehn Busse der Generationen T2 und T3 traf man sich morgens am ältesten, urkundlich erwähnten Gebäude der Stadt, dem Torhaus Hove. Von dort aus ging es im Konvoi auf eine 50 Kilometer lange Runde durch Bottrops Stadtgebiet. Die Felder des nördlichen Stadtteils Kirchhellen wurden ebenso gestreift wie die Innenstadt, ehemalige Bergarbeitersiedlungen oder der Förderturm der letzten noch aktiven Steinkohlenzeche, Prosper-Haniel.

Neben der Streckenführung an und für sich und dem Mittagspicknick im Bottroper Stadtgarten, standen drei besondere Highlights im Streckenplan: die Auffahrt zur höchsten Ruhrgebietshalde (Halde Haniel, 159 m), die Einfahrt in den Bernepark (ehem. Kläranlage) und der Besuch im privat geführten „Kleinen Motorradmuseum“.

Die Befahrung der Halde Haniel war nur mit Genehmigung und Begleitung durch die RAG als Haldenbetreiber möglich. Die Bullis nahmen Kurs auf das Plateau, auf dem schon 1987 Papst Johannes Paul II. der Halde einen Besuch abgestattet hatte. Bei bestem Wetter wurden die Bullis aufgereiht und man genoss die Aussicht über das Ruhrgebiet.

 

 ©Markus Schumacher

Auch im Bernepark durften die Bullis parken. Dieses Areal wurde im Kulturhauptstadtjahr 2010 von einer Kläranlage in einen öffentlich zugänglichen Park umgewandelt und ist normalerweise nur Fußgängern und Radfahrern zugänglich. Heute hatte man die Tore für den VW-Bus-Konvoi geöffnet und erfreute sich am Bild der vielen bunten Bullis rund um die alten Klärbecken.

Ein besonderer Empfang wurde den Tourteilnehmern am „Kleinen Motorradmuseum“ bereitet. Der Kreis der Vereinsmitglieder war bestens vorbereitet: Kühles, alkoholfreies Bier und Mineralwasser wurden gereicht – eine Wohltat nach 45 Kilometern in den Autos! Ausgiebig konnte die Motorradsammlung bestaunt und Erfahrungen zwischen „Zwei- und Vierrädlern“ ausgetauscht werden.

 

 ©Markus Schumacher

Der rundum gelungene Bullitag endete nach vielen schönen Eindrücken von Bottrop, bei kalten Getränken und Currywurst im Garten der Organisatoren. Ein oft gehörtes Zitat: „Besser hätt’s nicht laufen können!!!“

An dieser Stelle bedanken sich die Organisatoren noch einmal ausdrücklich bei allen, die diesen Tag in Bottrop völlig unkompliziert ermöglicht haben. Ohne ihre Genehmigungen und Unterstützung wäre die Tour nie so toll geworden, wie sie war.

Hier gibt es noch ein sehr gelungenes Video der "WAZ" von der Aktion.

Und in unserer Bildergalerie unter diesem Beitrag oder über diesen Link gibt es noch etliche weitere Fotos von der Ausfahrt.

 

Markus Schumacher