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1994 bis heute: Matthias' zwei T4 und sein aktueller T3 Syncro

Matthias Weisheit ist über zwei T4 zu seinem aktuellen T3 Multivan Syncro, Baujahr 1988, gekommen. Hier erzählt er über sich und seine Bullis.

Mit dem 1,9 TD Multivan Classic 1997 in Spanien.

 ©Matthias Weisheit

Hallo Bulli-Freunde!

Als es für uns ab 1990 möglich war, den Reiseradius auszudehnen, begannen die Reisen mit dem damals einjährigem Kind per Kombi nach Italien, Spanien, die Schweiz und Österreich. Hier war das Zelt noch erste Wahl und eine Regennacht konnte man gut im Kombi abwettern

Einige Jahre später kam dann der Norden dran, und hier war das Zelt wegen der häufigeren Regentage nicht mehr erste Wahl. Der Wunsch nach einem Bus zum Übernachten kam auf.

Den haben wir uns dann 1994 mit einem T4 Multivan Classic mit großem Panoramadach, erfüllt. Zum Schlafen ideal, und gekocht wurde (und wird immer noch) draußen.

2001 auf den Lofoten.

 ©Matthias Weisheit

Auf die Dauer war uns der 1,9 TD aber einfach zu schwach, und nach Erscheinen des TDI im T4, kam dann 1997 ein Wechsel zu einem T4 Multivan TDI, wieder mit dem großen Panoramadach.

Inzwischen waren wir dann vier Personen, die auf den Reisen im Multivan gewohnt haben.

Mit dem Heranwachsen der Kinder war es dann aber irgendwann zu eng, und das Zelt kam wieder ins Spiel. Da es in Skandinavien aber weiterhin viele Regentage gab, musste eine feste "rollende" Behausung für vier Personen her.

Auf den Inseln vor Alesund (Norwegen).

 ©Matthias Weisheit

Die Wahl fiel dann 2002 auf einen T3, den wir von Freunden in verschiedenen Wohnausbau-Stufen kannten und der mit Hochdach bezahlbar war.

Außerdem auf einen Syncro, da wir auch öfters abseits der festen Straßen unterwegs waren, wo der T4 immer mal wieder steckengeblieben ist.

Es ist ein 88er Multivan Syncro, der irgendwann einmal mit einem Westfalia Mosaik Joker Dach nachgerüstet wurde.

In den Wäldern des norwegisch-schwedischen Grenzgebietes.

 ©Matthias Weisheit

Was ich toll finde ist, dass der T3 die entscheidenden 40 Zentimeter mehr Wohnraum bei gleichem oder etwas kürzerem Radstand wie der Normal-T4 bietet.

Damit ist er für mich auch heute nach 17 Jahren Reisen immer noch das ideale Gefährt.

Nicht nur, weil er Kompaktheit mit ausreichend großem Wohnraum verbindet - etwas,was seine Nachfolger mit dem Frontmotorkonzept nie wieder erreichen konnten.

Vor Sevastopol auf der Krim.

 ©Matthias Weisheit

Nebenbei ist er auch so simpel aufgebaut, dass die meisten Reparaturen irgendwo in der Pampa ohne Werkstatt in der Nähe durchgeführt werden konnten.

Inzwischen reisen die Kinder nicht mehr mit, aber der Bus tut weiterhin auf ausgedehnten Reisen und im Alltag seinen Dienst und hat inzwischen 330.000 Kilometer unter den Rädern.

Viele Grüße, Matthias

von Gerhard Mauerer