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Viertes Treffen der Bullifreunde Ostalb

Das nun schon vierte Treffen der Bullifreunde Ostalb war wiederum ein großer Erfolg für die Veranstalter. Unterstützt von prächtiger Sonne, einem leichten, aber kühlenden Wind und vor der herrlichen Kulisse auf dem Campingplatz der Familie Hug am Hammerschmiedesee genossen die Besucher von Freitag bis Sonntag die großzügige Anlage mit viel Platz.

 ©eba

Wer in Württemberg auf die Ostalb fährt, sollte die Autobahnen A 8, A 7 oder A 81 möglichst bald verlassen und den zeitaufwändigeren Weg über herrliche Bundes-, Land- und Kreisstraßen wählen. Mit Navi-Einstellung "schnellste Route" versäumt man fast alles, was die raue Landschaft hier bietet. Dieser Hinweis gilt nur den Besuchern, die mit ihren Bullis unbedingt per Handy oder VW-Medien unterwegs sind. Der echte Bulli-Fan rollt in Ruhe vorbei an Ortschaften, die kaum länger sind als ihre Namen, beispielsweise Vorderbüchelberg, Adelmannsfelden, Gaildorf oder Obergröningen. Das Ziel Hammerschmiedesee liegt in Mitten eines Dreiecks zwischen Aalen, Schwäisch Gmünd und Schwäbisch Hall.

Der Campingplatz mit seinen blitzsauberen Sanitäranlagen mag für Zeltler eine kleine Herausforderung sein, weil die Wiese leicht abfällt. Aber Bulli-Fahrer wissen, wie man das Auto wieder ins Lot bringt. Einer überraschte uns mit selbstentwickelten Stützen für den Vorderwagen.

Äußerst angenehm: Die weitläufige Anlage bietet, direkt am See, Schatten unter hohen Bäumen. Dort reihen sich die Autos wie Perlen aneinander. Für Wagenburgen bleibt rundherum genügend Freiraum. Und Abstand zu anderen. In der Mitte hatten die Veranstalter ein Festzelt aufgebaut. Für die Kinder wurden Spiele, wie Ballweitwerfen, angeboten. Schnell hatten sie die 150 Päckchen Bulli-Kekse, gesponsert von VW Nutzfahrzeuge und unserer Redaktion, sozusagen spielend erobert. Sie konnten auch mit ihren Rollern das Gelände erkunden und neue Freunde suchen. Am See lockten Tretboote und Stehpaddelboards.

Am großen Lagerfeuer war die Stimmung perfekt. Und wie bei den meisten Treffen konnte man auch Bulli-Devotionalien kaufen, - wie "Vesperbrettle" aus Bambus oder Buche, Shirts oder Kissen, Radkappen oder Modellautos. Übrigens: Es gab dort auch den exotischen "Fridolin" in einem Dreier-Satz der Deutschen Post - den findet man nicht alle Tage.

Unser Tipp für Bulli-Fans, die in den Süden fahren: Nächstes Jahr vielleicht einen Zwischenhalt am Hammerschmiedesee einplanen. Termine gibt es wie immer in unserem Event-Kalender.

von Ernst Bauer