Zur Liste

Im T4 zum Baikalsee und in die Mongolei

Im Februar 2011 fuhr der seit 2003 in Russland lebende Stefan Semken in seinem T4 mit seinem Freund Jürgen in 11 Tagen rund 10.000 Kilometer zum Baikalsee und in die Mongolei. Die Temperaturen betrugen teils minus 30 Grad. Eines der Highlights: Mit dem Bus über den vereisten Baikalsee zu fahren.

 ©Stefan Semken

Hallo Bulli-Freunde!

Ich mag keinen Schnee! Und bisher habe ich drüben in Russland auch nur einen Winter verbracht, der mir kalt, windig und dunkel in Erinnerung geblieben ist.

Doch jetzt war ich gefordert, denn die „Aufenthaltsgenehmigung“ für meinen T4 war abgelaufen und dann heißt es entweder 12.500 Euro Einfuhrzoll zahlen oder für 30 Minuten die Russische Föderation verlassen.

 ©Stefan Semken

Ich entschied mich für Punkt zwei und hatte die Wahl, in die Ukraine, einen baltischen Staat oder die Mongolei zu fahren.

Kasachstan geht leider nicht, da die eine Zollunion mit Russland haben.

Jürgen, mein deutscher Freund aus Nischni Tagil, fand die Idee hervorragend und hat mich auf meiner Fahrt mit seinem deutschen Auto begleitet, das die gleichen „Zollprobleme“ hatte wie mein Wagen.

 ©Stefan Semken

Über Tjumen, Omsk, Novosibirsk, Krasnojarsk und Irkutzk wollten wir zum Baikal – schlappe 3500 Kilometer. Dann weiter nach Ulan-Ude und rüber in die Mongolei. Das wären dann schon fast 5000 km und zurück wollten wir natürlich auch wieder....

Wie werden die Straßen sein? Wie kalt wird es sein? Wird es warm genug im Wagen sein? Fragen über Fragen. Aber schließlich verlief der Trip viel angenehmer als wir dachten – als „Russen“ konnten wir schon fast sagen: langweilig!

Stefan Semken