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Mit dem Bus zum Wassersport

Jörg Schnitzler aus Kiel hat unser Webasto-Gewinnspiel zu seinen Gunsten entschieden. Sein Preis: eine Standheizung für seinen VW Bus. Der passionierte Surfer, Radsportler und Skifahrer kam vom T4 zum T5 und kann sich diese Aktivitäten ohne Bus-Unterstützung gar nicht mehr vorstellen.

Als Surfer, Kiter, Radsportler sowie Skitouren-Geher ist es eigentlich unmöglich, ohne VW Bus auszukommen, Ich schlafe häufig am Wochenende nach dem Surfen oder Kiten im Bus, koche dort und entspanne mich. Auch Skiurlaube habe ich schon bei minus 20 Grad ohne Standheizung mit entsprechendem Schlafsack im Bus verbracht.

Bei einigen MTB-Touren machte ich von den schönsten Stellen aus Tagestouren und fuhr abends immer zurück zum Bus, wo ich dann die nächste Etappe ausarbeitete. Den Bus stellte ich auf einen Aussichtspunkt für die Übernachtung ab. 

Die besten Urlaube habe ich bisher mit dem Bus erlebt: Die längste Tour unternahm ich mit meinem alten T4 1,9 TD innerhalb von neun Wochen von Köln aus über die Bretagne die Atlantikküste runter bis Portugal und anschließend nach einem kurzen Abstecher in die Alpen wieder zurück nach Hause. Hier lernte ich meinen Bus kennen und jedes kleine Detail, das ich beim eigenen Ausbau hätte besser machen können.

Die meisten meiner Freunde fahren VW Bus und betreiben irgendeine Wassersportart. So ist es ab April Tradition, dass wir gemeinsam Touren zu den bekannten Surfspots im Norden unternehmen - nach Schleswig-Holstein, Dänemark oder sogar Norwegen. Das Schönste daran ist es, nach einem guten Surftag zu erleben, wie sich jeder erst mal allein in seinen für sich individuell ausgebauten Bus zurückzieht und wir uns anschließend in dem Fahrzeug mit den besten Sitzgelegenheiten zum Bier treffen. Hier gehört natürlich das Fachsimpeln über den perfekten Busausbau und das dafür notwendige Equipment mit zur Tagesordnung. 

Meine nächste Tour ist im März geplant. Es soll nach St. Moritz zum Skifahren gehen. Bei dieser Gelegenheit wird mein T5 2,5 TDI seinem eigentlichen Zweck als Transporter alle Ehre machen. Jeder Mitreisende freut sich schließlich über das schier unerschöpfliche Platzangebot des Fahrzeugs und würde gerne den komfortablen Beifahrersitz in Anspruch nehmen.

Im April steht das Ansurfen an der schleswig-holsteinischen Küste mit Übernachtung im Bus auf dem Plan, gefolgt im Sommer von einer vierwöchigen Tour in die Bretagne mit drei Bussen: Ich werde allein in Kiel starten und von Calais in Frankreich die Küste von der Normandie bis in die Bretagne abfahren. Dort treffe ich zwei Freunde, mit denen ich dann auch noch die gesamte bretonische Küste runterfahren will. Diese Tour kann ich allen Naturfreunden und Wassersportlern empfehlen, die die Einsamkeit lieben. 

Vielleicht steht im September noch eine MTB-Alpenüberquerung auf dem Plan, bei der mir der Bus dann als Materiallager und evtl. auch wieder als Nachtlager dienen wird.

Ohne VW Bus könnte ich den größten Teil meiner Freizeitaktivitäten nicht ausüben oder nur in Verbindung mit enormen Kosten für Unterkunft und Übernachtung. Doch selbst wenn ich die finanziellen Mittel hätte, würde ich jeden Urlaub im VW Bus vorziehen. Das Wichtigste ist doch das Gefühl der Freiheit, Unabhängigkeit und Flexibilität.

Text und Fotos: Jörg Schnitzler

 

Das Fahrzeug:

Modell: T5 Transporter
Ehem. Sonderfahrzeug:
Spitzname: Silversurfer
Baujahr: 2004
gef. Kilometer: 102.000
weiteste Fahrt: Gardasee
erster Motor: ja
Motorart: Diesel
Motorleistung: 96 kW, 130 PS
Hubraum: 2.460 ccm
Sitze: zwei
Betten: zwei
selbst ausgebaut: ja
orig. Listenpreis: 33.000 Euro

Der Fahrer:

Name: Jörg Schnitzler
Jahrgang: 1976
Wohnort: Kiel
Beruf: Arzt
Fahrer seit: zwölf Jahren
überzeugt, weil: Surfen und Kiten ohne Bulli geht nicht!
Anzahl Bullis: zwei, T4 Transporter 1,9 TD ausgebaut, T5 Transporter 2,5 TDI
liebste Urlaubsziele: Dänemark, Norwegen, Bretagne, Schweiz
nächster Urlaub: Bretagne, Dänemark, evtl. England
wichtigste Reise: Bretagne
Zielgruppe: Sportler

Jörg Schnitzler