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Mitarbeiter-Idee optimiert T6-Produktion

Eine clevere Idee von acht Mitarbeitern von Volkswagen Nutzfahrzeuge macht die Produktion des T6 einfacher und ergonomischer. Die Mitarbeiter wurden für ihr Idee ausgezeichnet.

Produktion des T6.

 ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Platz 1 für eine klasse Mitarbeiteridee aus dem Werk Hannover: Das Team aus der Lackiererei wurde auf dem 24. Konzernforum „Optimierung Produktion“ in Wolfsburg mit dem Award ("Trophy 2017") für den besten umgesetzten Verbesserungsvorschlag ausgezeichnet.

Einfach clever: Die acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstruierten und bauten eine auf Rollen gelagerte Vorrichtung, mit der Dämm-Matten einfacher, präziser und ergonomischer in den Ladeboden der T-Baureihe geschoben und verlegt werden können. Vor allem: Die Mitarbeiter müssen die Bitumenmatten nun nicht mehr selbst in den Laderaum einpassen – das übernimmt ihre Erfindung. Spart Zeit und Geld, schont Ressourcen.

Andre Ristenpart vom Gewinner-Team Hannover: „Wir freuen uns riesig, über den Award. Wir haben lange getüftelt, bis die Idee auch in der Praxis funktioniert. Dass wir jetzt sogar den ersten Preis nach Hannover holen, ist einfach spitze.“

An 39 Standorten des Konzerns weltweit konnten Beschäftigte ihre Ideen einreichen. Allein am Standort Hannover beteiligten sich 2017 rund 3.500 Beschäftigte und entwickelten über 5.800 Ideen.

Die Folge: Schlankere Arbeitsabläufe, verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz, geringerer Material- und Energieverbrauch. Durch die umgesetzten Vorschläge hat das Werk Hannover vergangenes Jahr insgesamt rund fünf Millionen Euro eingespart. Auch die Ideengeber profitierten: Volkswagen Nutzfahrzeuge zahlte insgesamt 1,5 Millionen Euro an Prämien aus.

Egal ob in der Fahrzeugproduktion oder im Büro: Selbst vermeintlich kleine Verbesserungen haben oft große Wirkung auf die Werke.

Ralf Dierks, Andre Ristenpart, Aurora Desiderio (alle Ideengeber, VWN-Mitarbeiter) und Dirk Auf dem Berge (Leiter Ideenmanagement, Werk Hannover) an der prämierten Dämm-Matten-Vorrichtung im Werk Hannover.

 ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Thomas Hahlbohm, stellvertretender Werkleiter Hannover: „Klasse, dass unser Team mit seinem Vorschlag so überzeugt und den Award nach Hannover geholt hat. Es beeindruckt umso mehr angesichts der Vielfalt der Vorschläge. Wir brauchen diese Kreativität – und wir fördern sie. Denn damit machen wir unseren Standort fit für die Zukunft.“ Die Ideen seien für alle ein Gewinn: für Kunden, Unternehmen, Belegschaft und natürlich auch für die Ideengeber selbst, so Hahlbohm weiter.

Dirk Auf dem Berge, Leiter Ideenmanagement, Werk Hannover: „Besonders schön ist, dass die Ideen aus so unterschiedlichen Bereichen kommen. Egal, ob aus Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei oder Montage - die Verbesserungen stehen für eine Grundhaltung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sie sind offen für Neues, engagieren sich und machen so Fortschritt erlebbar.“

Torsten Fricke, Geschäftsführer des Betriebsrats: „Glückwunsch an das Team aus der Lackiererei, aber auch Dank an die vielen Kolleginnen und Kollegen mit ihren tollen Ideen. Denn jeder Vorschlag zeigt, dass die Beschäftigten Eigenverantwortung für die Verbesserung von Arbeitsplätzen und Produkten hier im Werk übernehmen.“

Insgesamt wurden 2017 rund 55.000 Verbesserungsvorschläge an den Standorten der Volkswagen AG, Volkswagen Sachsen GmbH und Volkswagen Osnabrück eingereicht.

von Gerhard Mauerer