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Neues Gewinnspiel: Zeig mir deinen Talisman

DAS GEWINNSPIEL IST BEENDET In unserem aktuellen Gewinnspiel für Euch gibt es zwei seltene Münzen zu gewinnen. Zum Mitmachen müsst Ihr uns nur ein Foto und kurzen Text zu Eurem persönlichen Bulli-Talisman schicken.

 ©eba gem

Bullifreunde pflegen oft eine besondere Liebe zu ihren Autos. Sie geben ihnen Kosenamen oder schmücken sie mit Stofftieren oder Playmobilfiguren, die ständig und oft ewig an Bord bleiben wie ein Talisman. Für unser neues Gewinnspiel suchen wir Fotos, die möglichst detailgenau zeigen, wie Euer Talisman aussieht. Ist es etwa ein Anhängsel am Autoschlüssel oder ein Traumfänger, der am Innenspiegel hängt, - oder eine Christophorusplakette, womöglich mit magnetischem Fuß, der sich ans lackierte Blech heftet. Manche Bullifahrer haben auch im Werkzeugkasten ein ganz besonderes Teil, ohne dieses würden sie nicht einen Kilometer fahren, weil es einmal hilfreich war.

So macht Ihr mit:

Sendet uns euer Talismanfoto an redaktion@vw-bulli.de mit dem Betreff "Talisman" oder nutzt unsere Daten-Upload-Funktion. Und schreibt ein paar Zeilen dazu: Bedeutung oder Erinnerung, wo und wann erworben, gekauft oder geschenkt bekommen - und wenn das Teil einen Namen hat, bitte auch diesen notieren. Und ganz wichtig: Unbedingt Eure Postadresse in der Mail mitteilen, damit wir die Münzen nach dem Gewinnspiel auch verschicken können.

Zu gewinnen gibt es zwei sehr seltene Kalendermünzen aus der Porsche-Heritage-Abteilung. Unser Herausgeber hat seinen „Privatschatulle“ geöffnet. Als ehemaliger Porsche-Lehrling hat der Begriff PORSCHE KONSTRUKTION ihn den ganzen Berufsweg begleitet bis heute zum luftgekühlten T2.

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, 1. Juli 2020, um 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Das gibt es zu gewinnen:

Die erste Kalendermünze erinnert an eine bedeutende Station im Leben des Konstrukteurs Ferdinand Porsche. Von 1921 bis 1924 wurde bei der Österreichischen Firma Austro-Daimler die erste Pkw-Neukonstruktion nach dem Ersten Weltkrieg vorgestellt. Die interne Bezeichnung 6-17 bedeutete 6 Zylinder und 17 (Steuer)-PS, nach heutiger Rechnung 44 kW. Der von Ferdinand Porsche entworfene Wagen hatte einen Motorblock aus Leichtmetall sowie eine durch Königswelle angetriebene Nockenwelle.

Der Wagen hatte einen 6-Zylinder-Reihenmotor vorne eingebaut, der über ein 4-Gang-Getriebe die Hinterräder antrieb. Vorderräder waren an einer Starrachse befestigt und hatten Längsblattfedern. Die Hinterräder hingen ebenfalls an einer Starrachse, die sich an Ausleger-Halbfedern am Chassis abstützte. Der Kühler war als Spitzkühler ausgeführt. Die Fußbremse wirkte auf die Antriebswelle und die Hinterräder.

Die Höchstgeschwindigkeit betrug 100 km/h, der Verbrauch lag bei 18 l/100 km. 1924 wurde der AD 6-17 vom Modell ADV abgelöst. Ferdinand Porsche hatte 1923 die Firma verlassen und war zur Daimler-Motorengesellschaft Stuttgart gegangen.

Die zweite Kalendermünze zeigt den 917-10 TURBO 1972. Der Porsche 917 gilt als das Rennauto des 20. Jahrhunderts. Porsche errang damit 1970 seinen ersten Sieg beim 24h-Rennen von Le Mans. Ein Jahr später erfolgte die Titelverteidigung. In seinen unterschiedlichen Ausprägungen hat es der 917 auch in andere Rennserien geschafft – und auch dort Geschichte geschrieben. Zum Beispiel in der Can Am Serie (Canadian-American Challenge Series).

Ab 1972 übernahm Porsche in der wohl durchgeknalltesten Serie aller Zeiten das Zepter und übertrumpfte McLaren. George Follmer gewann den Meistertitel auf dem Porsche 917/10, Mark Donohue 1973 im 917/30 – ein Rennwagen mit aufgeladenem 5,4-Liter-Zwölfzylinder, der 1.130 PS bändigte und fast 1.100 Nm auf die Antriebswellen losließ. Auf dem Prüfstand leistete der Zwölfzylinder sogar über 1.500 PS. (Quelle: Auto, Motor und Sport).

Ernst Bauer