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Projekt T3 Caravelle GL Syncro (II)

Mirco Meier (27) aus dem Schweizer Kanton Graubünden hat Ende 2011 einen T3 Caravelle GL Syncro entdeckt und gekauft. Mirco berichtet nun in einem Blog darüber, wie er seinen neuen T3 herrichtet. Hier schreibt er uns über den Fortgang der Arbeiten im Februar 2012.

Foto: Mirco Meier

Abschnitt 2: Sommerfelgen und technische Bestandsaufnahme

Hallo Bulli-Freunde,

hier möchte ich Euch darüber berichten, wie es mit meinem T3 Caravelle GL Syncro weitergegangen ist, seit ich im Januar den ersten Teil meines T3-Blogs an VW-Bulli.de geschickt hatte.

Also, in einem Anfall von Spontaneität fuhr ich am 19. Februar 2012 schnell ins nahegelegene Feldkirch und hab mir dort einen Satz Originalalus für meinen T3 angeguckt.

Da die Sommerreifen in der Größe 205/70 R14 noch brauchbar waren und die Felgen auch in einem relativ guten Zustand waren, hab ich zugegriffen und die Felgen gleich mitgenommen. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Käselöcher in 6x14, bekannt vom Carat.

Foto: Mirco Meier

Zum Glück hatte ich mir im Voraus den darauffolgenden Montag und Dienstag freigenommen und konnte so dem Mechaniker zur Hand gehen. Die zwei Tage waren durchaus lehrreich für mich und auch mal eine willkommene Abwechslung zu meiner sonstigen Tätigkeit.

Also begann ich am 20. Februar damit, untenrum diverse Teile wie die Schutz-Bleche vom Motor und den Unterfahrschutz zu demontieren. Das nahm dann auch den ganzen Vormittag in Anspruch und daher begann ich nachmittags damit, die Motor-/ Getriebeeinheit gründlich zu säubern. Bis ich damit fertig war, wars dann auch schon wieder Abend.

Foto: Mirco Meier

Am 21. Februar stand vormittags erstmal eine ausgedehnte Probefahrt auf dem Plan und dabei und danach zeigten sich dann auch diverse Mängel: Zwischen Motor und Getriebe gab es ziemlich starken Ölverlust, und die Ventildeckeldichtung hat es leider auch hinter sich.

Nachmittags wurden die Bremsen genau in Augenschein genommen und das Fazit war, dass vorne die Beläge runter sind, die Scheiben aber noch einmal abgedreht werden und dann reichts vorerst aus. Hinten wurden erstmal die Trommeln geöffnet, was auch einiges an Kraftaufwand benötigte.

Foto: Mirco Meier

Schließlich wurde alles gereinigt und die Untersuchung ergab, dass hinten ebenfalls die Beläge zu machen sind, ansonsten gründlich reinigen sowie Einstellen.

Zur Sicherheit gehts danach auf einen Prüfstand und falls es doch nicht reicht, werden die Bremsen halt doch neu gemacht.

Bald geht’s weiter!

Grüße, Mirco

Mirco Meier, Gerhard Mauerer