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T1 Samba-Bus

"Achtsitzer-Sondermodell" - so lautete die offizielle VW-Bezeichnung. Doch der Volksmund taufte ihn schon kurz nach seiner Vorstellung auf den schönen Namen "Samba-Bus" - vielleicht, weil ihn mit dem damals aktuellen Samba-Tanz das Leichte und Unbeschwerte verband. 

 ©Volkswagen

Optische Kennzeichen des "Samba" sind seine noble Rundum-Verglasung einschließlich der seitlich angebrachten, getönten Dachfenster, die geschmackvolle Zweifarbenlackierung, die elegante, zweifarbige Innenausstattung, das große Faltschiebedach sowie zahlreiche Chrom-Verzierungen. Dank dieser luxuriösen Ausstattung wird dieses Modell bis heute mit Urlaub, Erholung und Sonnenschein assoziiert.

Der Samba-Bus ist ein "Weltenbummler". In Europa, Afrika und Asien diente er vielfach als Zubringerfahrzeug auf internationalen Flughäfen. Und in deutschen Heimatfilmen der 50er und 60er Jahre spielte er nicht selten auffällige (Neben)rollen. Besonders beliebt war der Samba-Bus jedoch in den USA: Hier nutzten ihn wohlhabende städtische Familien als Zweitwagen für gemeinsame Landpartien. Jahre später fuhren die "Samba-Kinder" mit dem Bus nach Woodstock - das "Peace"-Zeichen am Bug anstelle des VW-Logos. Der vom AutoMuseum Volkswagen beim Internationalen VW-Bus-Treffen 2007 in Hannover ausgestellte Samba-Bus ist übrigens der 1.000.000ste VW-Transporter. Er lief am 2. Oktober 1962 in Hannover vom Band.

T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24)

Baujahr: 1962
Motor: Vierzylinder-Boxermotor, luftgekühlt
Leistung: 25 kW / 34 PS
Hubraum: 1192 ccm
Vmax: 95 km/h
Bauzeit: 1951 - 1967 (erste Generation)
Neupreis: 7.980 DM (1962)

von Gerhard Mauerer