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Tag der offenen Tür im Feuerwehrmuseum Hamm Pelkum

Das Feuerwehrmuseum in Hamm Pelkum feierte sein 15-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür - und die IG-Bulli-Rhein-Ruhr war mit drei Bullis mit vor Ort. Markus Schumacher berichtet,

 ©Markus Schumacher

Im nordrhein-westfälischen Hamm findet sich ein kleines aber feines Feuerwehrmuseum. Im Ortsteil Pelkum gelegen, wird es von ehrenamtlich tätigen Enthusiasten betrieben, die sich um die Exponate kümmern.

In diesem Jahr feiert das Museums sein 15-jähriges Bestehen. Grund genug, dieses Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür zu begehen. Am Sonntag, 8. September, war es soweit. Die Fahrzeuge waren aufgestellt, die Museumsräume vorbereitet und um 11.00 Uhr wurde der Tag offiziell eröffnet.

Aus Platzgründen konnte zwar nur ein kleiner Teil der weit über 50 Fahrzeuge, die der Verein sein Eigen nennt, ausgestellt werden, rund 600 Besucherinnen und Besucher waren dennoch begeistert. Vor allem der perfekte Erhaltungszustand der roten Autos, von denen einige im Rahmen einer Betriebsfeuerwehr nach wie vor voll einsatzbereit sind, war beeindruckend.

In den Räumen des Museums konnten Exponate in Augenschein genommen werden, die einen bunten Querschnitt durch Ausrüstung und Aufgaben der Feuerwehr abbildeten.

 ©Markus Schumacher

Natürlich war beim Tag der offenen Tür auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt. Die kleinen Gäste konnten sich außerdem mit den Feuerwehr-Rutschautos und beim „Feuerlöschen“ mit der Kübelspritze vergnügen.

Kleiner Wermutstropfen für die Betreiber des Museums war bisher, dass sich unter den Exponaten kein einziger Bulli befindet. Extra für den Tag der offenen Tür angereist, konnte hier aber die IG-Bulli-Rhein-Ruhr aushelfen. Die Mitglieder rückten mit drei Einsatzfahrzeugen (ein Krankenwagen, zwei Löschfahrzeuge) an und ergänzten die Ausstellung.

Man hört, dass die (nicht ganz ernst gemeinten) Verhandlungen, die Bullis dauerhaft in den Museumsbestand zu übernehmen, allerdings fehlschlugen. Nach einem sehr schönen und rundum gelungenen Tag, traten die drei T2 mit ihren stolzen Besitzern den Heimweg nach Essen, Bottrop und Oberhausen an.

Markus Schumacher