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Transformation: Umweltminister tauscht sich mit VWN-Führung aus

Volkswagen Nutzfahrzeuge elektrifiziert seine Modelle. Zudem wird die Produktion immer nachhaltiger. Nun hat sich Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies direkt vor Ort ein Bild von den Anstrengungen gemacht.

Von links: Josef Baumert,Vorstand für Produktion und Logistik VWN, Bertina Murkovic, Vorsitzende des Betriebsrats VWN, Olaf Lies und Carsten Intra (CEO VWN).

 ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Seit einer Woche laufen die goTOzero weeks – die Umweltwochen im Volkswagen-Konzern – bei denen sich Mitarbeitende weltweit zu Umweltschutzthemen in der Produktion austauschen. Wie sich die Produktion im Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) aktuell verändert und künftig aufstellen wird, war auch ein zentrales Thema beim Besuch von Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies heute.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie konsequent VWN die Produktion modernisiert und mit einer nachhaltigen Zukunftsausrichtung den Umweltschutz mit modernen Mobilitätslösungen verbindet“, erklärte Lies während des Besuchs. „Politik hat hierfür die klimapolitischen Leitplanken für die europäische Automobilindustrie gesetzt - und zwar für alle Anbieter am Markt dieselben. Die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten für vollelektrische Fahrzeuge hier in Hannover und die gleichzeitige Reduzierung von Emissionen und Verbräuchen zeigen die große Innovationskraft und den Willen der Automobilindustrie, eine nachhaltige und umweltschonende Mobilität zu ermöglichen. So wird Beschäftigung am Standort gesichert und die Mobilität in die nächste Evolutionsstufe gehoben.“

Carsten Intra, Vorsitzender des Vorstands von VWN, nutzte den Austausch, um die Transformation der Marke zu erläutern. Dabei spielte der neue Multivan eine wichtige Rolle, der in Hannover produziert wird – aber auch das Thema autonomes Fahren, das VWN im Volkswagen-Konzern für den gewerblichen Einsatz verantwortet.

„Volkswagen Nutzfahrzeuge befindet sich in der tiefgreifendsten Veränderung seiner Geschichte“, sagte Intra. „Das betrifft unsere Fahrzeuge, unsere Produktion, unsere Belegschaft und unser gesamtes künftiges Geschäftsmodell. Mit diesem umfassenden Wandel sichern wir die Zukunft von VWN. Wir bleiben führender Anbieter von noch nachhaltigeren Mobilitätslösungen. Ich danke Minister Olaf Lies für seinen Besuch und für den konstruktiven Austausch. Und ich freue mich, dass sein Ministerium unseren Weg weiter mit Interesse begleiten wird.“

Bertina Murkovic, Vorsitzende des Betriebsrats von VWN, betonte: „Mit unseren Regelungen aus dem Standortvertrag erzeugen wir größtmögliche Sicherheit in Zeiten des Wandels und sorgen dafür, dass dieser auch aus einer sozialen Perspektive nachhaltig verläuft. Wir als Betriebsrat unterstützen die Initiativen, unsere Fertigung zu einer null-Emissionsfabrik zu entwickeln, weil das ein immer wichtigerer Eckpfeiler für eine zukunftssichere Fertigung ist. 

Anlässlich des 75. Geburtstages des Landes Niedersachsen in diesem Jahr, übergab Olaf Lies bei seinem Besuch einen von insgesamt 75 klimaresilienten Feldahornen an VWN. Der Baum wird künftig vor dem Kundencenter in Stöcken stehen. Hier hatte VWN Produktions- und Logistik-Vorstand Josef Baumert erst vergangene Woche zum Start der goTOzero Wochen symbolisch einen roten Spitzahorn gepflanzt.

von Gerhard Mauerer