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Vom T4-Virus befallen

Norbert Rich aus Gundelfingen hat bei unserem Adventskalender-Gewinnspiel 2011 ein VW-Bulli.de-T-Shirt gewonnen. Im Jahr 2005 hat das T4-Virus Herrn Rich und seine Frau befallen. Wie es dazu kam, was ihm sein T4 bedeutet, was für ihn Freiheit ist und warum es ein T4 sein muss, erzählt Norbert Rich hier.

Meine Frau und ich sind seit 2005 vom T4-Virus befallen. Zuerst ging es Pfingsten 2005 mit einem befreundeten Pärchen zur Doppelhochzeit (20.05.2005) in einem geliehenen T4 nach Dänemark. Da war es dann schnell passiert: verheiratet und vom T4 Virus befallen.

Aus dem Urlaub zurück wurden dann die Fühler nach einem eigenen T4 ausgestreckt, und nach einigen Hindernissen sind wir schließlich fündig geworden. Seither ist uns unser "Busshuddle" - badisch für Shuttle - ein treuer Begleiter bei unseren zahlreichen Dänemarkfahrten von März 2006 bis heute.

Aktuell hat unser T4, 2,5 Liter, 111 kW, 202.600 Kilometer auf dem Tacho - und noch viele werden folgen.

Der T4 ist für uns einfach zum Kult geworden. Egal ob im Alltag oder in der Freizeit - Klappe auf, eingeladen und dann geht es los.

Eine Übernachtung am Silvrettastausee kann ich nur empfehlen, oder mal schnell an die Adria weil es an Pfingsten in Freiburg regnete und wir Hunger nach Sonne hatten.

Auto auf einem Parkplatz an der Blumenriviera abgestellt, schwimmen gegangen, anschließend auf der anderen Straßenseite zum Italiener lecker Essen und dann bis in die Nacht am Meer gesessen und Löcher in die Luft gestarrt, im Bus geschlafen und am nächsten Morgen über das Aostatal durch den Montblanc-Tunnel gemütlich zurück nach Freiburg.

Oder sei es auch nur die monatliche Fahrt zu den Schwiegereltern nach Düren und von dort aus mal rüber nach Seebrügge an die Nordsee; mal ein paar Stunden in den Dünensand legen und die Nordsee riechen, das ist Leben, das ist Freiheit.

Wie Ihr seht beziehungsweise lest, uns hat das T4-Fieber wirklich fest im Griff. Aber es muss halt ein T4 sein, sorry der T5 ist halt kein T4 mehr. Und: Es geht halt nichts über Hubraum, wir wollen kein Biturbo, wir wollen T4.

Auf der Autobahn bei 120 den Tempomat rein, zwei CD-Boxen gefüllt, geht es mit einer Tankfüllung bis nach Dänemark. Was will man mehr?

Hoffentlich hält unser Traum noch lange an. Aber auch hier stehen die Chancen gut, da unser bestes Stück in einer sehr kompetenten Werkstatt in Freiburg gewartet und gepflegt wird. Von hier aus ein riesiges Dankeschön an Enzo und Petra Martorana mit ihrem Team.

Und: Ich bin echt überrascht, dass ich auch mal was gewinne; auch über ein T-Shirt kann man(n) sich freuen... 

Norbert Rich / Gerhard Mauerer