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VW Nutzfahrzeuge erweitert Allrad-Spektrum

Volkswagen Nutzfahrzeuge erweitert sein Angebot an T6 und anderen Modellen mit Allradantrieb. Neu sind etwa der Transporter Rockton und der Multivan Panamericana.

 

T Rockton – ein geländegängiges Arbeitsgerät. ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Modelle mit Allradantrieb haben seit mehr als dreißig Jahren einen besonders hohen Stellenwert im Programm von Volkswagen nutzfahrzeuge. Der Grund ist klar: Vier angetriebene Räder – bei Volkswagen Nutzfahrzeuge 4MOTION genannt – garantieren auch dort Mobilität, wo andere Antriebsversionen passen müssen.

Im Jahr 2017 baut Volkswagen nutzfahrzeuge sein Allradspektrum weiter aus - mit einer ganzen Armada moderner Allrounder, die den Allradantrieb 4MOTION optional oder serienmäßig an Bord haben. Sie heißen Caddy Edition 35 und Alltrack, Transporter Rockton, Multivan Panamericana, Amarok Comfortline und Amarok Canyon. All diese Nutzfahrzeuge eint eine Eigenschaft: Traktion ohne Kompromisse, verspricht der Hersteller.

Immer mehr Geschäfts- und Privat-Kunden von Volkswagen Nutzfahrzeuge setzen auf den Allradantrieb. 2016 waren von 477.000 ausgelieferten Volkswagen Nutzfahrzeugen rund 88.500 4MOTION-Allradler – gut jedes fünfte Fahrzeug bei Caddy, T-Baureihe und Amarok. International werden bei der T-Baureihe derzeit im Schnitt 23 Prozent aller Transporter, Caravelle, Multivan und California als 4MOTION-Versionen bestellt.

Der erste offizielle Bulli mit Allradantrieb debütierte 1984 als T3 und trug die Zusatzbezeichnung „syncro“. Mit ihm begann die Erfolgsstory der Allradmodelle von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Den Modellwechsel vom „T4“ zum „T5“ begleitete im Jahre 2003 eine technische Neuausrichtung des Allradantriebs – die bis dato eingesetzte Viscokupplung wich einer modernen Lamellenkupplung. Aus „syncro“ wurde dabei „4MOTION“.

Die elektronische geregelte Lamellenkupplung des seitdem immer weiter perfektionierten und in dieser Form auch im Caddy eingesetzten Allradantriebs verteilt die Kraft je nach Fahrsituation stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Normalfall wird dabei nur die Vorderachse angetrieben. Das spart Kraftstoff. Sobald es die Traktion oder die Handling-Situation erfordert, schalten sich die Hinterräder in Sekundenbruchteilen hinzu. Optional können die aktuellen 4MOTION Modelle der T-Baureihe zudem mit einer mechanischen Hinterachs-Differenzialsperre sowie einem Berganfahr- und Bergabfahrassistenten ausgestattet werden. Das Assistenzsystem gestaltet über gezielte Bremseingriffe und eine Begrenzung der Motordrehzahl das Bergabfahren einfacher und sicherer.

Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet alle Karosserieversionen des T alternativ mit Allradantrieb an. Zahlreiche Modelle können zudem auch in der 4MOTION-Version mit verlängertem Radstand geordert werden (3.400 statt 3.000 mm). Das Leistungsspektrum der als Turbodiesel (TDI) und Turbobenziner (TSI) lieferbaren Allradmodelle reicht von 110 kW / 150 PS (TDI) bis 150 kW / 204 PS (TDI und TSI).

Der neue Transporter Rockton hat den Allradantrieb 4MOTION serienmäßig an Bord – ein geländegängiges Arbeitsgerät. Zur Serienausstattung gehören neben den vier angetriebenen Rädern ein um 30 mm höhergelegtes Fahrwerk und die mechanische Hinterachs-Differenzialsperre. Als Sonderausstattung perfektionieren separate Unterfahrschutz-Elemente für Motor, Getriebe, Hinterachsdifferenzial, Hauptschalldämpfer, Seitenschweller und Tank die Geländeeigenschaften (auch zusammen im Paket „Protection“ für alle Allrad-Transporter lieferbar). Besonders variabel gestaltet sich der Innenraum des Rockton, wenn er mit einem optionalen Schienenboden ausgestattet ist; mit ihm können zum Beispiel drei weitere Einzelsitze oder eine verschiebbare Gittertrennwand integriert werden.

 

T Panamericana. ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Optional mit Allradantrieb lieferbar ist der neue Multivan Panamericana – seit dem Debüt des ersten Panamericana als „T4“ eine Kultversion der Baureihe. Der Globetrotter unter den Vans verbindet echte Nehmerqualitäten mit exklusiven Ausstattungsdetails.

Zur Serienausstattung des Siebensitzers gehören zum Beispiel ein um 20 mm höhergelegtes Fahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallräder, abgedunkelte LED-Rückleuchten, ein speziell designter Unterfahrschutz, charismatische Seitenschweller, Stoffsitzbezüge mit Alcantara-Einsätzen, eine 3-Zonen-Klimaanlage („Air Care Climatronic“ mit speziellem Allergenfilter), das Infotainmentsystem „Composition Colour“ mit Mobiltelefonvorbereitung, Multifunktionslederlenkrad und Lederschaltknauf sowie Regensensor und automatisch abblendender Innenspiegel.

Optional machen den Panamericana Features wie eine zweifarbige Lederausstattung oder ein Innenboden in Holzoptik zu einem der exklusivsten Vans auf dem Markt.

von Gerhard Mauerer