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Wird der I.D. Buzz der "neue Bulli"?

Mit einem neuen Modell der I.D. Familie zeigt Volkswagen auf der North American International Auto Show (NAIAS / 08. bis 22. Januar) in Detroit ein multifunktionales Fahrzeug der Neuzeit. Die Bulli-Studie soll mit ihrem Design die Brücke zwischen den legendären Ursprüngen der Marke Volkswagen und ihrer elektrisierenden Zukunft schlagen.

 

 ©Volkswagen

Wie der I.D. basiert auch diese Studie auf dem modularen Elektrifizierungsbaukasten. Seit der Präsentation des I.D. im September auf dem Pariser Autosalon stehen diese Buchstaben vor allem für eine neue Generation voll vernetzter und voll elektrischer Fahrzeuge von Volkswagen.

I.D. soll zudem für eine klare Design-Sprache, pure Form, ehrlichen Charakter, authentische Emotionalität – und natürlich für ein perfektes Raumkonzept sowie für die Volkswagen typische Qualität in jedem Detail stehen.

Auch diese I.D.-Studie kann in der Zukunft vollautomatisch fahren. Ein leichter Druck auf das Volkswagen-Logo und das elektrisch versenkbare Lenkrad verschwindet im Cockpit. Während der Fahrer entspannt, erkennen Laserscanner, Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras andere Verkehrsteilnehmer und das Umfeld.

 

 ©Volkswagen

Der VW-Bus der Zukunft hat acht Sitze und soll innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuleistung aufgeladen werden können. Mit zwei Motoren soll der Wagen allradgetrieben fahren. Auf den Markt wird er - wenn überhaupt - vermutlich aber nicht vor dem Jahr 2025 kommen.

Jeder der zwei E-Motoren soll 204 PS leisten und den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur knapp fünf Sekunden ermöglichen.

Der Akku mit 111 kWh ermöglicht eine Reichweite von 600 Kilometern.

Die Abmessungen des I.D. Buzz betragen 4,9 mal 1,97 mal 1,96 Meter.

 

von Gerhard Mauerer