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Das 10. Syncro-Treffen im Mammutpark

Zum zehnten Mal fand am vorvergangenen Wochenende das spektakuläre Syncro-Treffen in Stadtoldendorf statt. Bei bestem Wetter fanden sich 245 Fahrer ein. Christian Schlüter war dabei und berichtet für VW-Bulli.de.

 ©Christian Schlüter

Ein großes X prangte auf dem Logo für das 10. Syncro-Treffen in Stadtoldendorf. Im Gegensatz zu X-Factor, X-Diaries und so weiter handelte es sich hierbei aber um eine mehr als bodenständige Veranstaltung und das X stand für die römische 10. Denn schon zum 10. Mal versammelte sich die VW-Allrad-Fangemeinde zu einem Treffen.

Es waren ausdrücklich nicht nur VW-Busse eingeladen. So sah man auf dem Gelände des Mammutparks auch LT, Amarok, Iltis und viele andere Modelle.

 ©Christian Schlüter

245 Fahrzeuge folgten in diesem Jahr der Verlockung, ihre Volkswagen-Allradfahrzeuge „artgerecht“ ausfahren zu können. Auf dem Gelände des Mammutparks im niedersächsischen Stadtoldendorf wurden die Gäste bei bestem Wetter empfangen, und wie es sich für echte „Offroader“ gehört, gab es natürlich keine parzellierten Stellplätze, sondern man suchte sich seinen Stellplatz ungezwungen selber aus.

 ©Christian Schlüter

Es gab einen Marktplatz, auf dem viele Händler (unter anderem auch VW-Classic-Parts) ihre Produkte zeigten und verkauften. Auch neue Volkswagen Nutzfahrzeuge waren da. So konnte man den neuen T5 Rockton ebenso wie einen Amarok mit Absetzkabine erleben. Zu fairen Preisen gab es Speisen und Getränke -w obei die VW-Currywurst natürlich nicht fehlen durfte.

 ©Christian Schlüter

Ganz im Sinne von „steckenbleiben, wo andere nicht hinkommen“ hatten die Teilnehmer an allen drei Tagen die Möglichkeit, ihre Bullis auf den unterschiedlichsten Geländestrecken zu bewegen.

Von dem einfachen Feldweg bis hin zu anspruchsvollen Strecken hatte man die Chance, die Grenzen seines Fahrzeuges kennenzulernen. Wobei meist das „Popometer“ die Fahrer deutlich früher bremste als es die Fahrzeuge erforderten. Aber so gingen die Fahrer selten ein Risiko ein, und die schöne Bulli-Schätze kamen heil wieder aus dem Gelände vom „spielen“ zurück.

 ©Christian Schlüter

Tradition bei einem Offroad-Event ist auch ein sogenannter Trail. Hierbei mussten die Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen einen abgesteckten Parcours fahren, ohne die Hindernisse in Form von Stangen zu berühren.

Es ist immer wieder erstaunlich, was Mensch und Maschine bei diesem Wettkampf leisten. So war es kein Wunder, dass sich immer sehr viele Zuschauer an den Rand des Geschehens begaben und begeistert applaudierten, wenn wieder einer den Parcours gemeistert hatte.

 ©Christian Schlüter

Gleich drei Teilnehmer schafften es in diesem Jahr, ohne Fehler den Parcours zu absolvieren. Neben der Ehre gab es auch Preise im Gesamtwert von über 3000 Euro für die Sieger.

Aber auch der letztplazierte bekam einen Trostpreis. Mit 106 Fehlerpunkten hatte er bewiesen, daß er das Sprichwort „alles in Grund und Boden fahren“ neu zu interpretieren wusste.

Eine sehr tolle Geste ist es, dass der Überschuss des Treffens einem gmeinnützigen Zweck gespendet wird. In diesem Jahr ist es der Verein "Bildung für Pakistan", der Unterstützung bekommt. Zu diesem Thema gab es auch einen sehr interessanten Reisevortrag von Mukti (Rudolf Gossenreiter aus Österreich. Mehr über dieses Projekt erfährt man hier:http://www.reise-nach-shambhala.at/

Nach zwei erlebnisreichen Tagen und langen Nächten am Lagerfeuer endete das Treffen am Sonntag für viele zu früh. Aber als Trost war man sich sicher, dass man sich ja schon im nächsten Jahr im Mammutpark wiedersehen würde.

Christian Schlüter