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Nicht länger Frauenfussball

Wenn elf Fußballerinnen auf den Platz gehen, spricht "man" gerne vom "Frauenfußball". Das soll sich jetzt ändern. Volkswagen verfolgt damit seit Beginn der UEFA Women's Euro 2022, die am 6. Juli um 21 Uhr im Old Trafford Stadion in Manchester angepfiffen wurde, das konzernweite Ziel des weltweiten Diversity-Index. Auf den LED-Werbebändern war der als bewusste Provokation angelegte Slogan "KeinFrauenfußball" zu sehen. Beim Eröffnungsspiel England gegen Österreich sah man den Hashtag "NotWomensFootball".

Gedanklicher Ausgangspunkt der Kampagne ist die geläufige Bezeichnung „Frauenfußball“ für Spiele weiblicher Teams. Der Zusatz „Frauen“ vermittelt dabei den Eindruck, dass es sich nicht um „richtigen“ Fußball handele, während Männermannschaften wie selbstverständlich einfach „Fußball“ spielen – ohne weitere Zusätze.

Wahrgenommene Vorurteile werden hierdurch sprachlich verschärft. Auf diesen Umstand möchte Volkswagen mit der neuen Kampagne hinweisen und gleichzeitig ein stärkeres Bewusstsein dafür schaffen, was Frauen weltweit leisten, im Fußball und für den Sport im Allgemeinen.

Die von Volkswagen unterstützten Fußballerinnen des VfL Wolfsburg etwa sind seit vielen Jahren ein Aushängeschild des deutschen Fußballs. „Unsere Kampagne will aufrütteln, das Bewusstsein schärfen und dazu anregen, den eigenen Sprachgebrauch zu hinterfragen. Denn Sprache prägt die Art und Weise, wie wir Menschen über die Welt denken“, sagt Imelda Labbé, die Anfang Juli als Vertriebsvorständin in den Markenvorstand von Volkswagen Pkw berufen wurde. „Wir bei Volkswagen glauben an die Kraft der Diversität in allen Bereichen, um gemeinsam die großen Transformationsthemen umzusetzen. Dazu zählt etwa nachhaltige Elektromobilität, der wir uns als Pionier schon frühzeitig verpflichtet haben.“

Unsere Kampagne will aufrütteln, das Bewusstsein schärfen und dazu anregen, den eigenen Sprachgebrauch zu hinterfragen. Denn Sprache prägt die Art und Weise, wie wir Menschen über die Welt denken“, sagt Imelda Labbé, die Anfang Juli als Vertriebsvorständin in den Markenvorstand von Volkswagen Pkw berufen wurde. „Wir bei Volkswagen glauben an die Kraft der Diversität in allen Bereichen, um gemeinsam die großen Transformationsthemen umzusetzen. Dazu zählt etwa nachhaltige Elektromobilität, der wir uns als Pionier schon frühzeitig verpflichtet haben.“

Intern verfolgt das Konzern Diversity Management bei Volkswagen einen ganzheitlichen Ansatz. „Wir leben Vielfalt“ ist einer der sieben Konzerngrundsätze. Das Personalwesen des Konzerns setzt auf einen weltweiten Diversity-Index, um sicherzustellen, dass es fair und vorurteilsfrei handelt. Zudem werden Trainings für Führungskräfte sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angeboten, um diese für Diversity-Fragen zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass Vielfalt aktiv im Unternehmen gelebt wird. Dabei geht es nicht allein um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, sondern beispielsweise auch um Merkmale wie kultureller Hintergrund und sexuelle Orientierung.

Die Kampagne #KeinFrauenfußball wird in Abstimmung mit der deutschen Nationalmannschaft umgesetzt und hat prominente Unterstützerinnen innerhalb des Teams. „Weltweit gewinnt die Diskussion um Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Profisport an Fahrt. Ich finde es gut, dass Volkswagen diese Diskussion auch im Fußball vorantreibt. Der Hashtag #KeinFrauenfußball wird für Gesprächsstoff sorgen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Anerkennung der starken Leistungen aller Fußballerinnen – egal ob im Amateur- oder Profibereich“, sagt Kapitänin Alexandra Popp.

eba/VWN