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Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss nahm 2021 zu

Nach dem pandemiebedingten Tiefststand im Jahr 2022 ist die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen ein Teilnehmer oder mehr unter Alkoholeinfluss standen, im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen.

 ©ampnet ADAC

Nach dem pandemiebedingten Tiefststand im Jahr 2020 ist die Zahl der Alkoholunfälle im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen. Bei insgesamt 13.628 Unfällen mit Personenschaden stand mindestens ein Verkehrsteilnehmer oder eine Verkehrsteilnehmerin unter Alkoholeinfluss (2020: 13.003). Damit war bei 5,3 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden Alkohol im Spiel, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab.

Insgesamt 16.426 Menschen verunglückten bei Unfällen unter Alkoholeinfluss, 165 von ihnen starben. Damit wurde im Schnitt fast jeden zweiten Tag ein Mensch bei einem Alkoholunfall getötet. Alkoholunfälle ereignen sich besonders häufig an Wochenenden. Im vergangenen Jahr fiel jeder vierte mit Personenschaden auf einen Samstag, 21 Prozent auf einen Sonntag. Zum Vergleich: Nur 12,3 Prozent der Unfälle mit Personenschaden insgesamt ereigneten sich an einem Samstag; an einem Sonntag waren es nicht einmal zehn Prozent.

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie gab es vor allem an Feiertagen wie Neujahr und Christi Himmelfahrt, dem so genannten Vatertag, außergewöhnlich viele Alkoholunfälle. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen für größere Feiern und in der Gastronomie waren die Zahlen 2021 nicht ganz so hoch. So zählte die Polizei 2021 am Neujahrstag 149 Alkoholunfälle mit Personenschaden. In den zehn Jahren zuvor sind es im Schnitt 251 gewesen.

Alkoholunfälle ereignen sich naturgemäß zu einem Großteil abends und nachts. Über zwei Drittel von ihnen mit Verletzten oder Getöteten fallen in die Zeit zwischen 18 Uhr und 6 Uhr, während es allgemein nicht einmal ein Viertel sind.

Langfristig betrachtet ist die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden aber deutlich zurückgegangen. 1975 waren es noch 51.593 und damit 73,6 Prozent mehr als im zurückliegenden Jahr. Ihr Anteil am gesamten Unfallgeschehen mit Personenschaden betrug damals 13,8 Prozent und lag damit fast dreimal so hoch wie 2021.

aum