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Eine norwegisch-deutsche Freundschaft dank (VW-)Bulli(.de)

Die zwei Norweger Arge und Atle mit ihrem T3 Wilma sind gute Freunde der Bullifahrer Wolfgang und Dagmar Bütow aus Lüneburg geworden. Wie es dazu kam, lest Ihr hier.

Die zwei Norweger mit ihrem T3.

 ©Wolfgang Bütow

Hallo Bullifreunde!

Vielleicht erinnert Ihr Euch daran, dass wir im Sommer 2019 einen Artikel (Nachzulesen hier: http://www.vw-bulli.de/geschichten/die-norweger-kommen-der-roadtrip-von-wilma-age-und-atle) über die zwei norwegischen Bullifahrer Arge und Atle hatten, die mit ihrem T3 namens Wilma nach Deutschland kommen wollten, um die Gegenden und vor allem die Leute des Landes kennenzulernen, das ihren geliebten Bulli hervorgebracht hatte.

Wir hatten dazu aufgerufen, Arge und Atle herzlich willkommen zu heißen und ihnen etwa die Möglichkeit zu geben, Bullifahrer kennenzulernen oder bei Euch im Garten zu übernachten.

Dagmar und die beiden Norweger.

 ©Wolfgang Bütow

Wir hörten dann - wie leider nicht selten - nichts mehr, hatten aber die leise Hoffnung, dass Arge und Atle nicht enttäuscht wieder nach Hause nach Skandinavien reisen mussten.

Wir hörten nichts mehr, bis Wolfgang und Dagmar Bütow (über ihren Bulli berichteten wir kürzlich http://www.vw-bulli.de/geschichten/in-19-jahren-zum-team-geworden-dagmar-wolfgang-und-ihr-t4) sich bei uns meldeten und uns von der tollen Zeit berichteten, die sie gemeinsam mit den zwei Norwegern verbracht hatten.

Das freute uns sehr, denn es ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Bulli - und VW-Bulli.de - dabei helfen kann, neue Freundschaften zu schließen. Deshalb wollen wir Euch auch gerne weitergeben, was Dagmar und Wolfgang uns schickten.

Der T4 der Bütows und der T3 der Norweger.

 ©Wolfgang Bütow

Wolfgang erzählt:

"Ich hatte mich auf die Nachfrage der beiden Norweger auf VW-Bulli.de gemeldet und so entstand der erste Kontakt. Die Reise wurde auch von ortsansässigen Firmen gesponsert: Mit Reifen, Ersatzteilen und Geld für Übernachtungen. Nachdem wir uns ein paarmal geschrieben hatten, kamen sie im Sommer 2019 nach Lüneburg.

Arge und Atle haben uns dann in Lüneburg zum Übernachten besucht. Da die Chemie zwischen uns sofort stimmte, blieben sie zuerst drei Nächte.

 ©Arge und Atle

Wir zeigten ihnen Lüneburg, bereiteten im Hochsommer bei 39 Grad Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln zu. Arge ist Koch und wollte unbedingt ein typisches deutsches Essen probieren.

Nach diesem ersten Besuch sind sie dann zu einem Bullitreffen in der Nähe der holländischen Grenze gefahren. Dort haben die zwei junge Menschen getroffen, die auf dem Weg nach Holland waren.

Kurzer Hand haben sie die zwei nach Holland gebracht.

Die Wurts-Konstruktion.

 ©Wolfgang Bütow

Auf dem Rückweg nach Deutschland bekamen sie Kontakt zu zwei weiteren Trampern, die nach Belgien wollten. Auch diese haben sie an ihr Ziel gebracht.

Auf dem Foto sieht man Alufolie am Auspuff ihres T3. Mit dieser Methode haben die Jungs ihre Würstchen für den Abend während der Fahrt heiß gemacht.

Dann ging es nach Berchtesgaden, über München, weiter im Zickzack in die Nähe von Salzburg. Nun ging es auf den Rückweg nach Deutschland, mit dem Ziel Berlin. Dort sind die zwei aber nie gelandet.

Im Bayern-Look.

 ©Arge und Atle

Sie riefen uns von Fulda aus an, ob sie nochmals zu uns nach Lüneburg kommen dürften? Was für eine Frage, logisch!

So schlugen sie am Abend bei uns auf - im Karohemd und Lederhose.

Wir verbrachten dann gemeinsam noch drei Tage. Am Ende stopften wir ihren Bulli voll Bier, kauften für ihre Familien reichlich ein, bevor wir uns mit Tränen in den Augen verabschiedeten.

Dagmar und Wolfgang Bütow mit Hund beim Abschied.

 ©Arge und Atle

Aus diesem Besuch ist dank eurer "Vermittlung" eine Freundschaft entstanden, die 2020 mit einem Gegenbesuch in Norwegen vertieft werden sollte. Doch dann kam Corona und nichts ging mehr. So hoffen wir darauf, dass es 2021 etwas wird.

Gruß, Wolfgang

von Gerhard Mauerer