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Olympia-Rallye: T1 fährt klimaneutral voraus

Fünfzig Jahre nach der Rallye anlässlich der Olympischen Spiele in München fährt ein T1 bei der Neuauflage der Veranstaltung mit synthetisch hergestelltem Kraftstoff die Rallye. Der ADAC will damit etwas zeigen.

Der ADAC nimmt mit einem VW Transporter T1 (Typ 23 Kombi) aus dem Jahr 1964 an der Olympia-Rallye teil und betreibt den Oldtimer mit e-Fuel.

 ©ADAC

Dass man einen Klassiker mit einem synthetisch hergestellten Kraftstoff CO2-neutral betreiben kann, will der ADAC beim Revival der Olympia-Rallye zeigen. „Oldtimerfahrer können durch Einsatz von e-Fuels zukünftig aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erklärt Sportpräsident Dr. Gerd Ennser zum Einsatz eines VW T 1 (Typ 23 Kombi) aus dem Jahr 1964. Die Neuauflage der Veranstaltung, die 1972 anlässlich der Olympischen Spiele von Kiel nach München führte, startet heute und endet nach über 2252 Kilometer am Sonnabend in München.

Eine erste Bewährungsprobe für den luftgekühlten Vierzylinder-Boxer des Volkswagens mit einem synthetischen Kraftstoff war die „ADAC Deutschland Klassik“ Mitte Juli in der Pfalz. „Bei der Oldtimer-Wandertour war der VW Bulli CO2-neutral über mehr als 220 Kilometer erfolgreich im Einsatz und lief tadellos“, sagt ADAC-Vorstand Lars Soutschka.

Der Automobilclub ist auch Mitglied der e-Fuel Alliance, einer Interessengemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen flüssigen Kraft- und Brennstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Dazu gehören Einzelunternehmen, Verbände, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen sowie Einzelpersonen, unter anderem aus dem Mineralölhandel und der Mineralölindustrie, der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, aus der Forschung und Wissenschaft, der Luft- und Seefahrtbranche, der Chemieindustrie sowie aus dem Bereich der Energieproduktion und -gewinnung.

aum