Zur Liste

Solar-Projekt in Spanien: Mit dem VW ID Buzz Klima und Arten schützen

Der VW ID Buzz wird in Hannover bei Volkswagen Nutzfahrzeuge bilanziell klimaneutral produziert. Der Hersteller unterstützt nun ein Solar-Projekt in Spanien zur Stromerzeugung.

Produktion des ID Buzz.

 ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Im Rahmen seiner Unternehmensstrategie „GRIP 2030“ will Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) bis zum Jahr 2030 den Anteil an batterie-elektrischen Fahrzeugen auf mehr als 55 Prozent steigern. Gezielt arbeitet das Unternehmen auch mit Energieversorgern zusammen, um möglichst viel regenerativen Strom zum Laden bereitzustellen. So unterstützt VWN die Umsetzung eines Solarprojekts in Spanien. Die zwei Photovoltaikanlagen in der Stadt Tordesillas haben eine jährliche Gesamtkapazität von rund 74 Millionen Kilowattstunden. In der Nähe von Valladolid in der nordspanischen Region Kastilien-León wandeln sie auf einer Fläche von mehr als 18 Hektar mit in Summe 100.000 Modulen Sonnenlicht in Strom um.

VWN hat sich in Europa das Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck aller Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus bis 2030 im Vergleich zu 2018 um insgesamt 40 Prozent zu senken. Auf diesem Weg spielt der neue vollelektrische ID. Buzz eine große Rolle. Er wird ab Herbst 2022 bilanziell klimaneutral ausgeliefert. Das beinhaltet die CO2-Emissionen aus der Produktion im Werk Hannover und den vorgelagerten Lieferketten sowie des Transports bis zur Übergabe an die Kunden inklusive der ersten Batterieladung.

Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt ein großes Solaranlagenprojekt in Nordspanien.

 ©Volkswagen Nutzfahrzeuge

Die Kompensation der bis zur Auslieferung entstandenen Emissionen erfolgt durch Anteile an zertifizierten Klimaschutzinitiativen wie dem Kariba REDD+ Projekt (REDD: Reduced Emissions from Deforestation and Degradation) in Afrika. Dort werden fast 785.000 Hektar Wald an der südlichen Küste des Kariba-Sees nahe der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia vor Abholzung geschützt. Es ist eines der flächenmäßig größten registrierten REDD+-Projekte. Es verbindet vier Nationalparks sowie acht Safari-Reservate und bildet so einen Biodiversitätskorridor, der Waldgebiete und zahlreiche gefährdete Arten schützt.

aum